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Verein GEDENKDIENST



Willkommen

GEDENKDIENST ist eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die sich mit den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen auseinander setzt. Seit 1992 entsenden wir Freiwillige in Länder, in denen die Nazis und ihre Helfer_innen Verbrechen begingen, oder in denen Überlebende der Mordmaschinerie heute leben.

 

Die Gedenkdienstleistenden betreuen während ihres einjährigen Dienstes Jugendliche, pflegen alte Menschen oder arbeiten in Archiven und Museen. Männern wird ihr Einsatz von der Republik Österreich als Zivilersatzdienst weitestgehend finanziert, Frauen wird der Dienst aus Mitteln des Geschwister-Mezei-Fonds gefördert.

 

  

 

 


Aktuelles

 

 

 


Verein GEDENKDIENST fordert respektvollen Umgang mit ehemaligen KZ-Häftlingen

Im Zuge der Einstellung des von Harald Walser eingebrachten Verfahrens gegen den einschlägigen Aula-Autor Fred Duswald und seine skandalöse Diffamierung von ehemaligen KZ-Häftlingen hat der Verein GEDENKDIENST eine Presseaussendung gemacht. Die Aussendung im Wortlaut:

 

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Wien (OTS) - Wir wollen nicht hinnehmen, dass 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ehemalige KZ-Häftlinge in der FPÖ-nahen Zeitschrift „Aula“ pauschal als „Landplage“ und „Massenmörder“ bezeichnet werden. Es ist beschämend, in welcher Art hier über NS-Opfer geschrieben wird und dass es keine rechtlichen Folgen für den Autor und Herausgeber geben soll. Durch die Verfahrenseinstellung setzt die Staatsanwaltschaft Graz die NS-Logik indirekt fort, dass KZ-Häftlinge Kriminelle gewesen seien, und übersieht die Täter-Opfer-Umkehr des Autors. „Wir sind schockiert, wie über ehemalige KZ-Häftlinge gesprochen wird und NS-Stigmatisierungen unkritisch weiterverbreitet werden. Wir stehen hinter den Überlebenden und deren Nachfahren und sagen: so nicht! Wir fordern, dass der Fall durch das Justizministerium geprüft wird“, so Michael Spiegl, Obmann des Vereins GEDENKDIENST.

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Berichterstattung dazu:

orf.at/stories/2323387

 

derstandard.at/2000030651384/Aula-Anzeige-SPOe-Justizsprecher-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

 

diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4922133/Aula_SPO-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

 

 


Erneute Ausschreibung der Einsatzstelle „Ghetto Fighters' House“ in Akko für den Gedenkdienst-Jahrgang 2016/17- Jetzt bewerben!

Für den Jahrgang 2016/17 (Dienstantritt: 15.08.2016) wird die Einsatzstelle „Ghetto Fighters' House“ in Akko erneut ausgeschrieben.

 

Interessenten und Interessentinnen bewerben sich bitte bis spätestens 18. Februar 2016 mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen und angeschlossenem Motivationsschreiben (1-2 A4-Seiten). Die Unterlagen sind per Post (es gilt nicht der Poststempel sondern das Einlangen bis zum 18. Februar) oder per Mail (office@gedenkdienst.at) einzureichen. Die Auswahl erfolgt am 20. Februar 2016 in den Räumen des Vereins GEDENKDIENST in Wien, die Teilnahme ist kostenfrei. Die ersten Auswahlgespräche beginnen um 9.00 Uhr. Die Nachauswahl wird an diesem Tag je nach Anzahl der Bewerber und Bewerberinnen bis ca. 17.00 Uhr dauern.

 

Bei Fragen gibt das Büro gerne Auskunft.

 

 


Gedenkdienst nach 23 Jahren für Frauen geöffnet

Der Verein GEDENKDIENST ist erfreut über die im Rahmen der Änderungen des Budgetbegleitgesetzes am 24. November 2015 beschlossene Novellierung des Freiwilligengesetzes.

Nach über 23 Jahren offensivem Eintreten für den gleichberechtigten Zugang zu Gedenkdienst für Frauen und Männer, wurde die Finanzierung für Gedenkdienst im Ausland gesetzlich verankert und damit die Öffnung des Freiwilligendienstes für Frauen durchgesetzt.

70 Jahre nach Befreiung vom NS-Terror und Ende des Zweiten Weltkrieges leistet Gedenkdienst durch Aufklärungsarbeit zum Nationalsozialismus einen wichtigen demokratiepolitischen Beitrag und tritt für die aktive Erinnerung an jene Menschen ein, diezu Opfern des Regimes wurden.