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Verein GEDENKDIENST



Willkommen

GEDENKDIENST ist eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die sich mit den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen auseinandersetzt. Seit 1992 entsenden wir Freiwillige in Länder, in denen die Nazis und ihre HelferInnen Verbrechen begingen, oder in denen Überlebende der Mordmaschinerie heute leben.

 

Die Gedenkdienstleistenden betreuen während ihres einjährigen Dienstes Jugendliche, pflegen alte Menschen oder arbeiten in Archiven und Museen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen Gedenkdienst zu leisten.

  

 

 


Aktuelles

  

  • Allgemeine Informationen zum Verein GEDENKDIENST finden Sie hier
  • zu den Mittwochstreffen
  • Das Bildungsprogramm für dieses Semester finden Sie hier
  • Neuerscheinung: Gedächtnis-Verlust? Geschichtsvermittlung und -didaktik in der Mediengesellschaft 
  • Wichtige Informationen zum Auswahlseminar 2016  
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    Erneute Ausschreibung von vier Plätzen für den Gedenkdienst-Jahrgang 2017/18 - Nachauswahl für drei Einsatzstellen im Jänner 2016 - Jetzt bewerben!

    Für den Jahrgang 2017/18 (Dienstantritt: 01.09.2017) werden drei Einsatzstellen erneut ausgeschrieben: Auschwitz (zwei Plätze), Berlin (ein Platz) und Theresienstadt (ein Platz).

     

     

    Interessenten und Interessentinnen bewerben sich bitte bis spätestens 12. Jänner 2017 mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen und angeschlossenem Motivationsschreiben (1-2 A4-Seiten). Die Unterlagen sind per Post (es gilt nicht der Poststempel sondern das Einlangen bis zum 12. Jänner) oder per Mail (office(at)gedenkdienst.at) einzureichen. Die Bewerbung ist in diesem verkürzten Vergabeverfahren für bis zu drei Stellen möglich. Die Auswahl erfolgt am 14. Jänner 2017 in den Räumen des Vereins GEDENKDIENST in Wien, die Teilnahme ist kostenfrei. Die ersten Auswahlgespräche beginnen um 9.00 Uhr. Die Nachauswahl wird an diesem Tag je nach Anzahl der Bewerber und Bewerberinnen bis ca. 19.00 Uhr dauern.

     

    Bei Fragen gibt das Büro gerne Auskunft.

     

     

     

     


    Förderung seitens des Sozialministeriums für das "Haus der Heimat"

    Am Donnerstag, 15.Dezember 2016 soll im Nationalrat im Einverständnis der beiden Regierungsparteien, der FPÖ und des Team Stronachs eine Förderung des „Haus der Heimat“ aus dem Budget des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) verabschiedet werden.

    In diesem „Haus der Heimat“ residieren seit mehreren Jahrzehnten volksdeutsche Vertriebenenverbände. Kritisiert wurde außerdem, dass mehrmals rechtsextreme und neonazistische Redner eingeladen worden waren, wie beispielsweise der antisemitische Verschwörungstheoretiker Richard Melisch oder der Holocaust Leugner und Gründer der neonazistischen "Europäischen Aktion" Bernhard Schaub.

    Wie kann es sein, dass das BMASK solch einem Verband eine Förderung zugesteht, während Vereine, die ehrenamtlich geschichts- und gesellschaftspolitische Aufklärungsarbeit leisten ständigen finanziellen und administrativen Verschlechterungen ausgesetzt sind?

     

    Weitere Informationen: mobil.derstandard.at/2000049308443/Wiener-Haus-der-Heimat-soll-Foerderung-von-Sozialministerium-erhalten

     

     

     

     


    Verein GEDENKDIENST fordert respektvollen Umgang mit ehemaligen KZ-Häftlingen

    Im Zuge der Einstellung des von Harald Walser eingebrachten Verfahrens gegen den einschlägigen Aula-Autor Fred Duswald und seine skandalöse Diffamierung von ehemaligen KZ-Häftlingen hat der Verein GEDENKDIENST eine Presseaussendung gemacht. Die Aussendung im Wortlaut:

     

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    Wien (OTS) - Wir wollen nicht hinnehmen, dass 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ehemalige KZ-Häftlinge in der FPÖ-nahen Zeitschrift „Aula“ pauschal als „Landplage“ und „Massenmörder“ bezeichnet werden. Es ist beschämend, in welcher Art hier über NS-Opfer geschrieben wird und dass es keine rechtlichen Folgen für den Autor und Herausgeber geben soll. Durch die Verfahrenseinstellung setzt die Staatsanwaltschaft Graz die NS-Logik indirekt fort, dass KZ-Häftlinge Kriminelle gewesen seien, und übersieht die Täter-Opfer-Umkehr des Autors. „Wir sind schockiert, wie über ehemalige KZ-Häftlinge gesprochen wird und NS-Stigmatisierungen unkritisch weiterverbreitet werden. Wir stehen hinter den Überlebenden und deren Nachfahren und sagen: so nicht! Wir fordern, dass der Fall durch das Justizministerium geprüft wird“, so Michael Spiegl, Obmann des Vereins GEDENKDIENST.

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    Berichterstattung dazu:

    orf.at/stories/2323387

     

    derstandard.at/2000030651384/Aula-Anzeige-SPOe-Justizsprecher-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

     

    diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4922133/Aula_SPO-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

     

     


    Gedenkdienst nach 23 Jahren für Frauen geöffnet

    Der Verein GEDENKDIENST ist erfreut über die im Rahmen der Änderungen des Budgetbegleitgesetzes am 24. November 2015 beschlossene Novellierung des Freiwilligengesetzes.

    Nach über 23 Jahren offensivem Eintreten für den gleichberechtigten Zugang zu Gedenkdienst für Frauen und Männer, wurde die Finanzierung für Gedenkdienst im Ausland gesetzlich verankert und damit die Öffnung des Freiwilligendienstes für Frauen durchgesetzt.

    70 Jahre nach Befreiung vom NS-Terror und Ende des Zweiten Weltkrieges leistet Gedenkdienst durch Aufklärungsarbeit zum Nationalsozialismus einen wichtigen demokratiepolitischen Beitrag und tritt für die aktive Erinnerung an jene Menschen ein, diezu Opfern des Regimes wurden.