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Ausgabe 1/00


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Editorial

Liebe Leserin!

Lieber Leser!

 

Wie Sie sicher bemerken, haben wir uns mit der Herausgabe der ersten Nummer von GEDENKDIENST viel Zeit gelassen. Der Grund dafür liegt in den politischen Veränderungen, die seit dem Regierungswechsel Anfang

Februar um sich greifen. Eine Vielzahl an öffentlichen Stellungnahmen und Erklärungen haben das Erscheinen von GEDENKDIENST immer wieder ins Hintertreffen geraten lassen.

Mit ausschlaggebend dafür war die Kritik von seiten der FPÖ, die offen Gedenkdienst diffamierte. Zudem ist bis zur Drucklegung unklar gewesen, ob die weitere Finanzierung der Gedenkdienstleistenden seitens des Innenministeriums gewährleistet ist. Eine Chronologie der Ereignisse finden Sie auf Seite 7. Trotz aller negativen Vorzeichen hoffen wir dennoch auf ein Einlenken der neuen Bundesregierung. Schließlich heißt es in der Erklärung der Bundesregierung: „Österreichs NS-Vergangenheit erfordert eine besonders wache und kritische Auseinandersetzung und die notwendige Sensibilität für die Strukturen und Mechanismen des nationalsozialistischen Unrechtssystems.“ Die Bundesregierung „wird für vorbehaltlose Aufklärung, Freilegung der Struktur dieses Unrechts und Weitergabe dieses Wissens an nachkommende Generationen als Mahnung für die Zukunft sorgen.“ Es ist zu hoffen, dass dieser Erklärung auch konkrete Taten folgen werden!

Heute sind wir mehr als jemals zuvor auf Ihre Unterstützung angewiesen. Erlauben Sie mir daher, dass ich sie zur Verwendung des beiliegenden Zahlscheins einlade. Mit jeder Spende stärken Sie unsere Position als regierungsunabhängige Organisation und fördern den Erhalt unserer Projekte.

 

Herzlichen Dank!

Sascha Kellner, Obmann Verein GEDENKDIENST