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Ausgabe 2/05


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Kommentar und Editorial

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und hat in dieser Ausgabe von GEDENKDIENST lediglich ein gleichnamiges Loch hinterlassen. Auf einen Schwerpunkt haben wir diesmal verzichtet, auch wenn es interessant gewesen wäre diese runde Ausgabe – es ist die Nummer 30 von GEDENKDIENST – mit einem durchgängigen Thema zu bedenken. Diesmal aber nicht und sich einmal in der Kunst des Sommerloch- Journalismus zu versuchen, hat ja auch seinen Reiz.

 

Loch Ness als Thema wäre für GEDENKDIENST doch etwas gewagt, aber irgendetwas mit Hitler würde schon

passen. Sex sells – also lassen wir Ada Kollwitz in ihrem Kommentar großspurig behaupten: Hitler war schwul.

Diesen Herbst wird Ruth Beckermanns 1989 erschienener Essay Unzugehörig. Österreicher und Juden nach 1945 im Wiener Löcker-Verlag neu aufgelegt. Sebastian Markt hat Ruth Beckermann getroffen und nachgefragt, was sich seither verändert hat bzw. gleich geblieben ist.

 

Stefan Stoev Gedenkdienstleistender am Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington führt eine alte

Gedenkdienst-Tradition weiter und hat mit Gerald Schwab - „Emigrant“, ehemaliger Soldat der US-Army und freiwilliger Mitarbeiter des USHMM – ein Zeitzeugengespräch geführt.

 

Anfang Juli wurde GEDENKDIENST eine besondere Ehre zuteil. Erstmals in der dreizehnjährigen Geschichte des Vereins wurden Gedenkdienstleistende vor Dienstantritt durch den Bundespräsidenten in der Hofburg

offiziell verabschiedet, Johannes Högl berichtet darüber.

 

Leider gilt es auch Abschied zu nehmen, Anja Mertinkat beendet Anfang September ihr EVS-Jahr bei GEDENKDIENST. Wir alle wünschen ihr alles Gute und John Evers blickt auf ein gemeinsames Jahr mit Anja im

Gedenkdienstbüro zurück.

 

Stephan Roth

Chefredakteur GEDENKDIENST