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Beth Lohame Haghetaot - Ghetto Fighters' House



Dimmel Nadine

Geschichte der Institution

Das Ghettokämpfer_innenmuseum wurde am 19.4.1949, genau sechs Jahre nach Ausbruch des Warschauer Ghettoaufstandes, gegründet. Die Gründungsmitglieder des Museums setzten sich aus Überlebenden, Kämpfer_innen des Ghettoaufstandes sowie aus Überlebenden anderer Ghettos und Vernichtungslagern zusammen.

 

Das Museum befasst sich mit der Verewigung der Erinnerung an den Holocaust sowie mit der Weitergabe des Vermächtnisses des Holocausts an die kommenden, jüngeren Generationen. Das Ghettokämpfer_innenmuseum umfasst ein Archiv, eine Bücherei, ein Gebäude aus dem Jahr 1951 für wechselnde Ausstellungen, ein 12 Jahre altes Museum zur Aufrechterhaltung und Verewigung des jüdischen Kindes im Holocaust sowie ein Institut für Holocauststudien auf humanistischer Basis, in der vor allem der Schwerpunkt auf Koexistenz-Projekte von jugendlichen Juden_Jüdinnen und israelischen Araber_innen liegt.

 

Hauptaufgaben des_der Gedenkdienstleistenden

  • Mithilfe bei der Recherche für die wissenschaftlichen Publikationen von Beth Lohame Haghetatot. Bearbeitung vor allem von Dokumenten auf Deutsch und Englisch, die den anderen Mitarbeiter_innen aufgrund sprachlicher Barrieren nur schwer zugänglich sind. Thematische Schwerpunkte bilden dabei die Situation osteuropäischer Juden_Jüdinnen während der deutschen Besatzung, sowie Täter_innenforschung, letztere mit Schwerpunkt auf Österreich.
  • Übersetzung von historischen Dokumenten von Deutsch auf Englisch.
  • Unterstützung der laufenden Digitalisierung der Archivbestände.
  • Im Bedarfsfall Mitwirken an einzelnen Projekten der Holocausteducation, die von Beth Lohame Haghetaot initiiert werden. Inklusive Mitarbeit in organisatorischer Hinsicht, wie auch Teilnahme an Workshops und Kontakt zu israelischen Jugendlichen.
  • Gegebenenfalls Mithilfe in deutsch- und englischsprachiger Korrespondenz mit Partnerorganisationen des Beth Lohame Haghetaot.
  • Im Falle offizieller Delegationen aus Österreich, welche Beth Lohame Haghetaot besuchen, können organisatorische und repräsentative Aufgaben zugeteilt werden.
  • Eventuell auch Betreuung von deutschsprachigen Jugendgruppen sowie Museumsführungen auf Deutsch.

 

Hauptanforderungen des_der Gedenkdienstleistenden

  • über gute Englischkenntnisse verfügen, Bereitschaft Hebräisch zu lernen.
  • Bereitschaft sich mit neuen Aspekten der Shoah auseinanderzusetzen.
  • Bereitschaft sich mit fremden Kulturen auseinanderzusetzen (in Anbetracht der Koexistenz-Projekte der Institution)
  • Flexibel sein in Bezug auf Arbeitsbereiche (mal gibt es viel zu tun, mal eher weniger)

 

Stadt/Land/Lebenssituation

Die politische Lage ist derzeit ruhig. Für genauere Informationen steht der_die Gedenkdienstleistende gerne zur Verfügung. Die Lebenshaltungskosten befinden sich ungefähr auf österreichischem Niveau, manche Dinge, öffentlicher Verkehr beispielsweise, sind billiger. Das Mittagessen wird vom Museum zur Verfügung gestellt.

 

Als Wohnort stehen grundsätzlich der Kibbuz, eine der naheliegenden Kleinstädte, Akko und Nahariya, oder Haifa zur Verfügung. Das Leben im Kibbuz ist billig und ruhig, die Wohnungen jedoch eher schlecht ausgesattet. Nahariya ist eine moderne Urlaubsstadt, die Wohnungspreise liegen zwischen 1500 und 2000 NIS.

 

Akko ist eine eher arme Stadt mit einem gut erhaltenen Altstadtkern. Wohnungen sind billiger als in Nahariya.

 

Haifa ist die nächste Großstadt, mit ca. 260000 Einwohner_innen die drittgrößte Stadt Israels. Die Stadt beherbergt zwei Universitäten, weshalb hier mehr junge Menschen leben als in Akko und Nahariya. Für eine Großstadt ist Haifa ausserdem – zumindest während der Regenzeit – außergewöhnlich grün. Die Mietpreise sind – besonders in WGs – relativ niedrig, was die höheren Transportkosten zum Museum wettmacht.

 

Kontakt

The Ghetto Fighters' House
D.N. Western Galilee 25220, Israel
Telefon: +972–4–9958080
Fax: +972–4–9958007
http://gfh.org.il

 

 

 

 

 


Direkter Kontakt zur aktuellen Gedenkdienstleistenden

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