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Institut Theresienstädter Initiative

Beschreibung der Dienststelle

Die Theresienstädter Initiative wurde 1991, anlässlich des 50. Jahrestages des ersten Deportations-Transports von Prag nach Litzmannstadt, gegründet. Sie ist eine Vereinigung von Überlebenden des Holocaust in der Tschechischen Republik und hat es sich zum Ziel gemacht, die Geschichte Theresienstadts, dem größten nationalsozialistischen Konzentrationslager auf tschechischem Boden, vor dem Vergessen zu bewahren und den 120 000 ermordeten Theresienstädter Opfern ein würdiges Andenken zu schaffen.

 

1993 gründete die Theresienstädter Initiative das Institut Theresienstädter Initiative, welches sich der Aufgabe widmet, Projekte, die sich mit der Shoah im Protektorat Böhmen und Mähren beschäftigen, zu unterstützen und zu realisieren. Gefördert werden vor allem Projekte, die dieses Thema im Kontext der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik wie auch der jüdischen Geschichte in Europa betrachten und sich an ein internationales Publikum wenden. Seit 1994 veröffentlicht das Institut die einzige Fachpublikation zu diesem Thema, das Jahrbuch Theresienstädter Studien und Dokumente, in deutscher, seit 1996 auch in tschechischer Sprache; es dokumentiert die Forschungsergebnisse internationaler Wissenschafter_innen zum Thema Theresienstadt und Endlösung der "Judenfrage" sowie allgemein zum Nationalsozialismus im ehemaligen Reichsprotektorat Böhmen und Mähren.

 

Zudem publizierte das Institut bisweilen vier Bände des Theresienstädter Gedenkbuchs, welche die Namen und Schicksale von Häftlingen Theresienstadts beinhalten. Die ersten beiden Bände verzeichnen die Namen und Lebensdaten der tschechoslowakischen, der dritte Band die der deutschen Juden_Jüdinnen. Der vierte Band dieses Gedenkbuches wurde im Jahre 2005 veröffentlicht und beinhaltet die rund 17 000 österreichischen Opfer Theresienstadts sowie die ca. 2 500 aus Ungarn über Wien nach Theresienstadt deportierten Juden_Jüdinnen. Dieser Band wurde in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) herausgegeben.

  

 

Aufgabenbereich des_der Gedenkdienstleistenden

Lektorats- und Editionsarbeit, Erledigung deutsch- und englischsprachiger Korrespondenz, Digitalisierung und Betreuung von Publikationen in der Datenbank von ceeol.com; Recherchen in der Häftlingsdatenbank des ITI.

 

Textkorrektur und Layoutierung des jährlich erscheinenden Jahrbuchs "Theresienstädter Studien und Dokumente".

 

Der_die Gedenkdienstleistende übernimmt die Erstkorrektur der neu eigetroffenen Beiträge und verbessert Grammatik-, Auslassungs-, Rechtschreibfehler und logische Fehler, besonders bei Übersetzungen ins Deutsche bedarf es oft auch stilistischen Veränderungen.

 

Es kann auch Übersetzungsarbeit von englischsprachigen Originalexten anfallen.

 

Ist dieser Arbeitsschritt getan, werden die Texte von einem_einer freien Mitarbeiter_in des Institutes noch einmal geprüft und etwaiige weitere Veränderungen vorgenommen.

 

Der_die Gedenkdienstleistende übernimmt die gesamte Korrepondenz mit den Autor_innen während der Korrekturphase.

 

Inhaltliche sowie massive stilisitsche Änderungen können natürlich nur mit Absprache der Autor_innen vorgenommen werden.

 

Unter Rücksprache mit den Autor_innen werden alle notwendigen Änderungen vollzogen und die fertigen Texte für die Druckerei formatiert. Daraus entstehen vorerst Druckfahnen, welche dann ein letztes Mal auf Rechtschreib-, Satz-, Druck- und Formatierungsfehler durchzusehen sind.

 

Weitere Aufgaben des_der Gedenkdienstleistenden

Unterstützung des_der Sekräters_Sekretärin bei deutsch- und englischsprachigen Anfragen wie Buchbestellungen, Fragen zur Häftlingsdatenbank etc.

 

Im Augenblick arbeite ich an einem Projekt zur online-Veröffentlichung der "Theresienstädter Studien und Dokumente";

 

Um sämtliche Publikationen des Instituts auch über Internet in digitalisierter Form zu verbreiten (über die Cetnral and Eastern European Online Library), gilt es, Zusammenfassungen der einzelnen Kapitel zu schreiben, die Texte mit dem Programm von ceeol zu formatieren und die Masken für die Veröffentlichung zu gestalten (Bilder einfügen, Suchbegriffe eingeben, Lebenslauf der Autoren, etc.). Anschließend wird alles auf die Datenbank hochgeladen und in Korrespondenz mit den Mitarbeiter_innen von ceeol freigegeben.

 

Anforderungen an den_die Gedenkdienstleistende

  • Ausgezeichnete Kenntnisse der deutschen Sprache (Rechtschreibung, Grammatik!) für die Lektoratsarbeit;
  • Gute Kenntnisse in Textverarbeitung (Formatierung);
  • Selbstständigkeit in allen Bereichen der Arbeit (vor allem selbstständige Korrespondenz in deutsch und englisch)
  • Historisches Interesse und Leselust

Post aus... Prag (von David Lion)

 


Direkter Kontakt zum aktuellen Gedenkdienstleistenden

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