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Ausgabe 3/12


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'Dezentrale Anstaltstötungen' im nationalsozialistischen Österreich

Die Normalisierung des Tötens in der Psychiatrie nach dem angeblichen 'Euthanasiestopp' 1941

 

Im August 1941 stoppte Hitler die systematische Ermordung von PsychiatriepatientInnen in zentralen Tötungsanstalten im Rahmen der sogenannten
‚Aktion T4‘. Doch das bedeutete nicht das Ende der als ‚Euthanasie‘ verharmlosten Massenmorde. So ging die ‚Kindereuthanasie‘ ungebrochen weiter, gleichzeitig kam es in vielen psychiatrischen Anstalten, besonders ab der zweiten Kriegshälfte, zu einem regelrechten Massensterben durch Vernachlässigung, Hunger, Kälte und oft auch durch gezielte Morde. Diese zweite Phase der NS-‚Euthanasie‘ (in der älteren Literatur auch als „wilde Euthanasie“ bezeichnet) gehört – zumindest was Österreich betrifft – zu den am schlechtesten erforschten Bereichen der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik. Der folgende Überblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vermittelt jedoch anhand vier zentraler Fälle eine Ahnung vom Massensterben in österreichischen Anstalten.

 

Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart in Linz

 

Als erstes Beispiel soll die Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart in Linz angeführt werden, die heute nach dem Nobelpreisträger und gescheiterten NSDAP-Bewerber Julius Wagner-Jauregg benannt ist. Während der ‚T4‘-Transporte fungierte die Einrichtung als ‚Pufferanstalt‘, wenn die Kapazität der Tötungsanstalt Hartheim ausgelastet war. Nach dem sogenannten ‚Euthanasiestopp‘ von Ende August 1941 wurde die Anstalt Niedernhart unter ihrem Leiter Rudolf Lonauer zu einem der Zentren der dezentralen ‚Euthanasie‘. Die Zahl der Opfer ist zwar nicht genau festzustellen, geht aber auf jeden Fall in die Hunderte. Viele davon waren mit Transporten aus dem ‚Altreich‘ nach Niedernhart gebracht worden, unter anderem aus Hardt bei Mönchengladbach. Über die Methoden ist beispielsweise folgende Zeugenaussage überliefert: „Lonauer kam mit ganz wenigen Ausnahmen nahezu täglich zu verschiedenen Zeiten, manchmal auch bei Nacht, und nahm Einspritzungen vor. Teilweise verabreichte er den Patienten auch Gift in flüssiger Form zu trinken. Auf diese Weise wurden meistens zwei bis acht Personen ums Leben gebracht.“1 Nach seiner Rückkehr von der Front teilte Lonauer einem Bekannten mit: „Man hat mich zurückgeholt, damit ich meine alte Tätigkeit in anderer Form wieder aufnehmen konnte, und so habe ich Niedernhart fast restlos geräumt und es ist ein Großlazarett daraus geworden.“2

 

Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof in Wien

 

Die Tötungsmethoden in der Wiener Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof, dem heutigen Otto- Wagner-Spital, waren diskreter. Tötungen durch Gift oder Strom wie in Gugging (s.u.) konnten dort bisher nicht nachgewiesen werden. Die PatientInnen starben an den teilweise bewusst herbeigeführten tödlichen Verhältnissen in der Anstalt: systematische Unterernährung sowie Infektionskrankheiten, die in eigenen ‚Isolierabteilungen‘ für die unauffällige Beseitigung der ‚unnützen Esser‘ sorgten. Nach den Schätzungen von Peter Schwarz dürften diesen Zuständen rund 3.500 Personen zum Opfer gefallen sein.3 Kälte, Medikamentenknappheit, Unterernährung und die zunehmende Ausbreitung von Infektionskrankheiten: jeder dieser Faktoren wäre bereits für sich genommen lebensbedrohend. Die Sterblichkeit stieg in den Wintermonaten regelmäßig stark an, da die Anstalt wegen Kohlemangels kaum beheizt wurde. In Kombination verstärkten die geschilderten Faktoren einander in ihrer tödlichen Wirkung: 1944 betrug die Sterblichkeit 22,14 Prozent; bis 1945 sollte sie sich noch einmal verdoppeln, auf unfassbare 42,76 Prozent.4

 

Zu den verwundbarsten Gruppen zählten jene PatientInnen, die 1943 im Rahmen der sogenannten ‚Aktion Brandt‘ in Sammeltransporten nach Wien kamen. Dabei wurden Menschen, die zu keiner kriegsökonomisch relevanten Arbeit mehr imstande waren, unter dem Deckmantel des ‚Totalen Krieges‘ quer durch das Deutsche Reich in entfernt gelegene Anstalten transportiert, um sie dort unauffällig zu ermorden. In mehreren Transporten wurden Hunderte Mädchen, Frauen, Jungen und Männer aus Bad Kreuznach, München-Gladbach (heute Mönchengladbach) und Hamburg nach Wien gebracht. Die Überlebenschancen in Wien waren denkbar gering. So waren von 300 Hamburgerinnen 257 allein bis 1945 ums Leben gekommen. Mit der Ernennung des „überzeugten, einsatzfreudigen und aktiven Nationalsozialisten“ Hans Bertha zum neuen Anstaltsdirektor am 1. Januar 1944 erfuhr die „wilde Euthanasie“ Am Steinhof eine entscheidende Radikalisierung: Unter der Ägide des fanatischen Rassenhygienikers und ehemaligen ‚T4‘-Gutachters stieg die Zahl der Todesfälle explosionsartig. Außerdem gehörte Bertha 1944 zum engeren Kreis der ‚Euthanasie‘-Experten, die fortwährend an einer Weiterentwicklung ihrer Methoden arbeiteten.5

 

Heil- und Pflegeanstalt Gugging in Niederösterreich

 

Auch im Falle dieser Anstalt gibt es zahlreiche Hinweise auf erhöhte Sterblichkeitsraten durch Mangelernährung, Infektionskrankheiten und systematische Vernachlässigung. Darüber hinaus sind jedoch auch gezielte Massenmorde an PatientInnen dokumentiert, wie sie in diesem Ausmaß nur aus wenigen Anstalten bekannt sind. So berichtete der Anstaltsarzt Dr. Karl Oman nach dem Krieg vom Besuch einer Kommission im März und April 1943, die aus dem ärztlichen Leiter der Tötungsanstalt Hartheim Dr. Lonauer und zwei Begleitern bestand: „Man sprach von einer ‚Typhusepidemie‘ im Infektionshaus und es wurde mir damals verboten, für zwei oder drei Wochen das Infektionshaus zu betreten. Die Sterblichkeitsziffer im Infektionshaus nahm damals stark zu und es wurden auch viele Patienten aus anderen Abteilungen damals ins Infektionshaus überstellt. In der Zeit vom 28.3. bis 8.4.43 sind 36 Männer, 74 Frauen und mehrere Knaben, insgesamt 112 Patienten gestorben.“6 Wenige Monate nach dieser ersten Tötungswelle erreichten die Morde eine neue Eskalationsstufe. Treibende Kraft war der Klosterneuburger Arzt und fanatische Nationalsozialist Dr. Emil Gelny. Aufgrund seiner engen politischen Beziehungen zu Gauleiter Dr. Jury (ebenfalls Mediziner) übernahm Gelny die Verantwortung über alle Heil- und Pflegeanstalten in ‚Niederdonau‘. In der Folge war er unmittelbar für die Ermordung von mindestens 600 PatientInnen in Gugging und Mauer-Öhling verantwortlich. Von seinem Dienstbeginn in Gugging am 1. November 1943 an brachte er monatlich bis zu 93 Menschen durch tödliche Medikamentendosierungen um. In der Anstalt Mauer-Öhling ermordete Gelny noch im April 1945 mit Hilfe eines von ihm umgebauten Elektroschockapparats eigenhändig rund 150 Personen.7 Gelny genoss den Rückhalt der Berliner ‚Euthanasie‘-Bürokratie und sah keine Veranlassung, seine Taten zu verbergen. Im Sommer 1944 fand in Gugging eine Versammlung von zahlreichen Psychiatern aus dem Deutschen Reich statt, von denen die meisten Direktoren von Heilund Pflegeanstalten in ganz Deutschland waren. Gelny nutzte dieses Forum, um die Effizienz seiner Erfindung zu demonstrieren und tötete vor versammeltem Publikum einen Patienten mit seinem umgebauten Schockapparat.8 Wie viele Menschen aus der Heil- und Pflegeanstalt Gugging umkamen, ist bis heute nicht restlos zu beantworten. Eine vollständige Aufstellung muss neben den erwähnten Deportationen im Rahmen der‚T4‘ (675 Opfer) und den Massenmorden Lonauers und Gelnys (vermutlich 477 Opfer) noch zwei weitere Komplexe berücksichtigen: die allgemeine Sterblichkeitsentwicklung in der Anstalt aufgrund gewollter oder bewusst in Kauf genommener lebensbedrohender Umstände und den Transport von PatientInnen in andere Anstalten, oft verbunden mit der Absicht, sie dort zu töten.9 Eine nähere Untersuchung der Verhältnisse in der Anstalt zeigt, dass die erwähnten Mordtaten vor dem Hintergrund einer bereits ab 1939 deutlich steigenden Sterberate stattfanden. Setzt man die Sterblichkeitsentwicklung während der Kriegsjahre zur Sterberate vor 1938 in Bezug, so lässt sich die sogenannte Übersterblichkeit berechnen. Demnach beträgt die Zahl der zusätzlichen Todesfälle zwischen 1938 und 1946 insgesamt 1.420. Darin sind auch die direkten Mordopfer Lonauers und Gelnys enthalten. Nicht in dieser Berechnung berücksichtigt sind jene Personen, die von Gugging in andere Anstalten transferiert wurden und dort, teils nach kurzer Zeit, ums Leben kamen.10 

 

'Siechenhaus' des Krankenhauses Klagenfurt in Kärnten

 

Im Klagenfurter ‚Siechenhaus‘, der geriatrischen Abteilung des örtlichen Krankenhauses, wurden nach späteren Aussagen des Personals bereits im Jahr 1940 durchschnittlich einmal wöchentlich schwerkranke PatientInnen mittels tödlicher Medikamentendosierungen ermordet. Nach dem Ende der Vergasungen
in Hartheim, denen auch rund 700 Kärntner AnstaltspatientInnen zum Opfer fielen, wurden die Tötungen in Klagenfurt intensiviert. Unter der Leitung des Psychiaters
Dr. Franz Niedermoser tötete das Pflegepersonal in den Jahren 1941 bis 1945 wöchentlich etwa drei bis vier PatientInnen im ‚Siechenhaus‘ und in der Psychiatrie.11 Während zunächst vor allem psychisch Kranke in fortgeschrittenem Stadium ermordet wurden, erfasste die Todesspirale mit der Zeit immer weitere Patientengruppen: „leichtere Grade von angeborenem Schwachsinn sowie alte Leute, Herzkranke, Leute mit malignen Geschwülsten, [ihrem] sozialen Stand nach [vor allem] Gemeindearme, Befürsorgte, Altersrentner und Arbeiter“.12 Wie ein Volksgericht nach dem Krieg feststellte, war die Ermordung von unheilbaren, pflegebedürftigen oder ‚lästigen‘ PatientInnen für das Anstaltspersonal zur alltäglichen Routine geworden. Das Gericht sah eine Zahl von 400 Morden als erwiesen an, hielt aber eine noch höhere Zahl für wahrscheinlich. 15 Bedienstete des Krankenhauses wurden wegen mehrhundertfachen Mordes angeklagt, das Urteil gegen Dr. Franz Niedermoser war eines von 30 vollstreckten Todesurteilen gegen NS-Verbrecher in Österreich.13

 

Die Situation in den anderen Bundesländern

 

Auch wenn hier keine Vollständigkeit angestrebt werden kann, soll nach diesen Fallbeispielen das Bild um einige Schlaglichter auf die Geschehnisse in den anderen österreichischen Bundesländer erweitert werden.

In Vorarlberg ist in erster Linie die Anstalt Valduna (das heutige Landeskrankenhaus Rankweil) zu nennen. Von hier erfolgten Todestransporte nach Hartheim, Hall in Tirol und nach Niedernhart. In Valduna wurden bereits kurz nach der Machtübernahme durch das NS-Regime sexuelle Gewalt und zum Teil tödliche Misshandlungen gegen PatientInnen bekannt (durch neues Pflegepersonal, etwa einen SA-Mann). Am 22. April 1941 wurde die bereits praktisch vollständig von PsychiatriepatientInnen geräumte Anstalt von der Wehrmacht beschlagnahmt und in ein Lazarett umgewandelt, in dem in weiterer Folge zahlreiche durch Zwangsarbeit erschöpfte Kriegsgefangene verstarben.14

Laut einer ausführlichen Studie von Hartmann Hinterhuber kamen in der Anstalt Hall in Tirol 300 bis 400 Menschen an Unterernährung und Vernachlässigung ums Leben.15 Darüber hinaus kam es im August 1942 zu einem Transport von 60 PatientInnen aus der Anstalt Hall nach Niedernhart bei Linz, wo sie unter der Verantwortung des ärztlichen Leiters von Hartheim, Dr. Rudolf Lonauer, getötet wurden. Die Entdeckung eines Gräberfelds am Anstaltsgelände Ende 2010 gab den Anstoß zu einer umfassenden Aufarbeitung dieser Geschehnisse, die derzeit noch im Gange ist.

Aus der Salzburger Landesheilanstalt liegen keine Untersuchungen zur Entwicklung der Sterblichkeit, beziehungsweise zu einer eventuellen Übersterblichkeit während der Kriegsjahre vor. Die Situation in Salzburg ist somit im Wesentlichen ungeklärt.

Aus der größten Anstalt in der Steiermark, dem Grazer Feldhof, ist bekannt, dass es nach dem ‚Euthanasiestopp‘ zu einer Überlastung der Kapazitäten und einer rapiden Verschlechterung der Lebensbedingungen kam, in deren Folge die Todesrate stark anstieg. Im Tagebuch eines Anstaltsarztes finden sich auch Hinweise auf Tötungen mit Gift.16 Auch frühe Recherchen von Peter Nausner für den Österreichischen Rundfunk ergaben Hinweise auf einen massiven Anstieg der Todesfälle durch Hunger und durch Gift-Tötungen vor allem in der Abteilung von Dr. Ernst Sorger.17 Leider liegt bis heute keine Studie vor, die den Anstieg der Sterblichkeit statistisch nachweisen könnte oder Schätzungen konkreter Opferzahlen erlauben würde.

 

Aufarbeitung nach 1945

 

Bei der Betrachtung der Zeit nach 1945 steht zunächst die Frage der juristischen Aufarbeitung der dezentralen Anstaltsmorde im Fokus. Eine zentrale Figur in diesem Zusammenhang war sicher Dr. Hans Bertha, zuerst ‚T4‘-Gutachter in Graz und später Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof in Wien. Wie viele andere NS-TäterInnen konnte sich Bertha nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes nicht nur der strafrechtlichen Verfolgung entziehen, sondern auch seine Karriere nach Unterbrechungen fortsetzen. Die dezentrale ‚Euthanasie‘ in der Anstalt Am Steinhof wurden nie gerichtlich aufgearbeitet. Auch in der Steiermark hatten Bertha und andere TäterInnen nichts zu fürchten: dort fand kein einziger Prozess statt, der sich explizit mit den Verbrechen im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ befasst hätte. Was die Verbrechen in Gugging und Mauer-Öhling betrifft, so standen nach 1945 Bedienstete der Anstalt und Gelnys Vorgesetzte vor Gericht. Gelny selbst konnte nach Syrien flüchten, später in den Irak, wo er wieder als Arzt tätig wurde, er starb vermutlich 1961 in Bagdad. Von seinen MittäterInnen wurden nur einige PflegerInnen und die Verantwortlichen in der Gauverwaltung verurteilt, spätestens 1951 waren alle wieder frei.18 Die unangemessene Haltung gegenüber den Opfern in Österreich lässt sich auch daran ablesen, dass für NS-Opfer bis Mitte der 1990er Jahre keine Entschädigung oder Anerkennung aufgrund medizinischer Verfolgung vorgesehen war. Heute, fast 70 Jahre später, ist dieser Bereich der NS-Medizinverbrechen in der österreichischen Öffentlichkeit immer noch kaum bekannt. Während die ‚Euthanasie‘-Anstalt für Kinder Am Spiegelgrund vor allem aufgrund des letztlich gescheiterten Gerichtsverfahrens gegen Dr. Heinrich Gross und die ‚Aktion T4‘ nun dank des vor wenigen Jahren eröffneten Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim zunehmend ihren angemessenen Platz im Gedenken an die Opfer der NS-Verbrechen erhält, gilt das für die dezentrale ‚Euthanasie‘ nur in sehr eingeschränktem Maße. Einige Entwicklungen – wie etwa die umfassenden Bemühungen in Tirol um eine Aufarbeitung der ‚Euthanasie‘-Verbrechen in der Anstalt Hall oder die Bestattung von sterblichen Überresten von Opfern am Wiener Zentralfriedhof im Mai 2012 – geben dennoch Anlass zur Hoffnung, dass auch dieser Bereich der NSVerbrechen langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt und die Opfer entsprechende Würdigung erfahren.

 

Herwig Czech

Historiker, Mitarbeiter am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), derzeit APART-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte von Biopolitik und Medizin im Nationalsozialismus.

 

1Zitiert nach Gerhart Marckhgott, „Euthanasie“ in Oberdonau, in: Zeitgeschichte(1994) 165-182, 177.
2 Ebd.
3 Peter Schwarz, Mord durch Hunger. „Wilde Euthanasie“ und „Aktion Brandt“ in Steinhof in der NS-Zeit, in: Eberhard Gabriel/Wolfgang Neugebauer, Hg.,
Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien Teil II, Wien/Köln/Weimar 2002, 113-141.
4 Ebd., 127.
5 Ebd., 129-130.
6 Aussage Dr. Karl Oman, Protokoll der Hauptverhandlung, 19.6.1948. LG Wien, Vg 8a Vr 455/46, Verfahren gegen Dr. Emil Gelny und Genossen (Kopie in DÖW 18 860/1-100).
7 LG Wien, Vg 8a Vr 455/46, Verfahren gegen Dr. Emil Gelny und Genossen (Kopie in DÖW 18 860/1-100).
8 Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Hg., Widerstand und Verfolgung in Niederösterreich. Band 3, Wien 1987, 656.
9 Herwig Czech, Nationalsozialistische Medizinverbrechen in der Heil- und Pflegeanstalt Gugging, in: Linda Erker/Alexander Salzmann/Lucile Dreidemy/
Klaudija Sabo, Hg., Update! Perspektiven der Zeitgeschichte. Zeitgeschichtetage 2010, Innsbruck/Wien/Bozen 2012, 573-581, 574, 577.
10 Ebd., 578.
11 Siehe dazu Helge Stromberger, Die Ärzte, die Schwestern, die SS und der Tod. Die Region Kärnten und das produzierte Sterben in der NS-Periode, Klagenfurt/Celovec 1988, besonders 39-56.
12 Zitiert nach ebd., 42.
13 Ebd., 56, 75.
14 Hubert Schneider/Norbert Schnetzer, Valduna in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Norbert Schnetzer/Hans Sperandio, Hg., 600 Jahre Valduna.
Der lange Weg vom Klarissinnenkloster zum Landeskrankenhaus, Rankweil 1999, 85-122, 111-115.
15 Hartmann Hinterhuber, Ermordet und vergessen. Nationalsozialistische Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten in Nord- und Südtirol,
Innsbruck 1995, 76.
16 Birgit Poier, NS-Euthanasie in der Steiermark, in: Österreichische Pflegezeitschrift (2003) 11, 29-32, 31.
17 Peter Nausner, Organisierte und „wilde“ Euthanasie. Zu den Tötungsaktionen in österreichischen Anstalten vor und nach dem sg. Euthanasiestop, in: Los (1986)  27-32, 29-30.
18 Verfahren gegen Dr. Emil Gelny und Genossen (Kopie in DÖW 18 860/1-100).