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Ausgabe 3/13


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„[A]n uns sind Umerziehung, Trauerarbeit und Betroffenheit ... fast völlig spurenlos vorbeigezogen"

Zur Vergangenheitsbewältigung deutscher Burschenschaften in Österreich

 

Das Verhältnis deutsch-völkischer Verbindungsstudenten zur NS-Vergangenheit ist seit Jahrzehnten Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen – zuletzt meist anlässlich einschlägiger Aussagen korporierter FPÖ-Mandatare oder des Totengedenkens des Wiener Korporationsrings (WKR) zum 8. Mai 2011.2 Jenseits anlassbezogener Skandalisierung soll im vorliegenden Artikel die Verarbeitung der nationalsozialistischen Ära durch akademische Burschenschaften in Österreich behandelt werden. Prägend für deren spezifische NS-Erfahrung war ihre Funktion als Wegbereiter und aktive Stützen der NS-Bewegung an den Hochschulen und darüber hinaus. Der großdeutsche Drang, der rabiate Antisemitismus und der rebellisch-avantgardistische Gestus des Nationalsozialismus in seiner Bewegungsphase ließen Burschenschafter früh in dessen Reihen strömen. Ab den frühen 1930er Jahren stellten sie, mit Ausnahme der zu diesem Zeitpunkt bereits gänzlich marginalisierten liberalen Bünde, sich fast geschlossen in den Dienst der Bewegung, auch und gerade zu Zeiten der Illegalität.

 

Nach dem ‚Anschluss‘ Österreichs avancierten zahlreiche Burschenschafter zu hohen Amtsträgern des Regimes – die Gauleiter Friedrich Rainer und Hugo Jury sowie Reichssicherheitshauptamts-Leiter Ernst Kaltenbrunner seien stellvertretend genannt. Auch an der Basis war die burschenschaftliche NS-Involvierung umfassend: Michael Gehler ermittelte für die Innsbrucker Burschenschaften einen NSDAP- Mitgliederanteil von 77,2 Prozent, wobei annähernd die Hälfte der Parteimitglieder schon vor der Illegalisierung eingetreten war. Die nationalen Verbindungsstudenten hätten, so Gehler, „im starken Maße den organisierten illegalen Nationalsozialismus in Österreich“ getragen und als „Vorhut der Ideen Adolf Hitlers“ agiert.3 Gernot Stimmer vermerkt eine „völlige ideologische und nachfolgend auch organisatorische Integrierung der deutschnationalen Korporationsgruppen in die Nationalsozialistische Partei“.4

 

Eine gewisse Ambivalenz erlangte die burschenschaftliche NS-Erfahrung einerseits durch die Auflösung der Verbindungen in ihrer gewohnten Form und ihre Überführung in die NS-Strukturen, andererseits durch die aus burschenschaftlicher Sicht wenig erfreulichen mittel- und langfristigen Auswirkungen der NS-Politik. In letztgenannter Hinsicht sind namentlich die deutsche Kriegsniederlage, die Wiederherstellung der österreichischen Eigenstaatlichkeit und die weitgehende Diskreditierung deutschnationalen Denkens in Österreich zu erwähnen.

 

Restauration und Reflexionsabwehr

 

Schon bald nach Kriegsende – und parallel zum Nachlassen des ersten Entnazifizierungs- Eifers – begann sich in Österreich wieder burschenschaftliches Leben zu regen. Der bei weitem überwiegende Teil der Wieder- und Neugründungen von Verbindungen nach 1945 wurde bereits in der ersten Hälfte der 1950er Jahre vorgenommen. Restauriert wurde nicht nur die Form des ‚deutschen̕ studentischen Männerbundes, sondern auch dessen tragende Ideologie. Ernsthafte Reflexion über die Ursachen der eigenen Einlassung mit dem Nationalsozialismus blieb, jedenfalls auf kollektiver Ebene, aus. Statt für schmerzhafte Selbstbeschau, die sowohl die geistigen Grundlagen des Burschenschaftswesens an sich als auch die häufig stark durch die Verbindung geprägte Identitätsbildung der Einzelmitglieder infrage gestellt hätte, optierte man für ein Weiter-wie-bisher.

 

Gleichzeitig suchten viele burschenschaftliche Stimmen eine Abgrenzung zum Nationalsozialismus, wollten und konnten diese angesichts der erwähnten inhaltlichen Überschneidungen und personellen wie institutionellen Verstrickungen jedoch nur partiell vornehmen. So wird in burschenschaftlichen – internen wie auch öffentlich zugänglichen – Quellen häufig eine anfängliche Übereinstimmung konzediert, aber darauf gepocht, dass die NS-Führung ihren ursprünglichen Zielen untreu geworden sei oder aber sie in übersteigerter Weise verfolgt habe. Insoweit Burschenschafter derlei Fanatismus mitgetragen hätten, wird dies als Abweichung vom vermeintlich eigentlichen burschenschaftlichen Gedankengut dargestellt. Historisch akkurater erscheint allerdings, die aktive, oft im wahrsten Sinne des Wortes aufopfernde Unterstützung des NS-Regimes durch Burschenschafter schlichtweg als konsequente Umsetzung burschenschaftlicher Programmatik (in ihrer in Öster- reich vorherrschenden Auslegung) aufzufassen. Anderweitige Darstellungen von burschenschaftlicher Seite dienen seit jeher dazu, die ‚burschenschaftliche Idee an sich̕ als durch Vernichtungskrieg und Auschwitz unversehrt präsentieren zu können.

 

Geschichts(um)schreibung als Selbstlegitimierung

 

War die Behauptung der Unversehrtheit offenbar geeignet, dahingehende innerburschenschaftliche Zweifel zu beseitigen, gestaltete sich die Vermittlung derselben Botschaft an die Außenwelt komplizierter. Da katholischer Konservatismus und Sozialdemokratie inzwischen teils aus Überzeugung, teils aus Opportunismus bzw. Staatsraison sich dem Österreich- Nationalismus zugewandt hatten, bestand eine zentrale Herausforderung dabei darin, die Plausibilität und Legitimität deutschnationaler Bestrebungen (und damit des Kerns burschenschaftlicher Weltanschauung) über 1945 hinaus zu argumentieren. In Ermangelung einer realistischen Perspektive auf neuerlichen staatsrechtlichen ‚Anschluss̕ erschien die kulturelle und identitätspolitische ‚Deutscherhaltung̕ Österreichs Burschenschaftern ohnehin als ihre logische Hauptmission in der Zweiten Republik. Die Existenzberechtigung, ja Existenznotwendigkeit der Burschenschaften post-1945 wurde (nicht zuletzt gegenüber interne Zweiflern) vor allem über sie begründet.

 

Ebenfalls im Sinne der Selbstlegitimierung wurde und wird bis heute gern zur Täter-Opfer-Umkehr gegriffen. So wusste Günther Berka (Libertas Wien) 1951 in einem an Burschenschafter gerichteten Text zu berichten, dass in Palästina „arabische Dörfer samt der Bevölkerung, genauso wie Lidice, von den Juden ausgetilgt“ würden, was letzteren die „sittliche […] Berechtigung“ entziehe, moralische Urteile über das „deutsche Volk“ zu fällen.5

 

Anders als die Juden wolle man aber, so der Vizepräsident der Reichsbahndirektion Wien zwischen 1938 und 1945, sich nicht in kollektiven Schuldzuweisungen ergehen und „sämtliche Juden für diese Untaten verantwortlich machen“.6 Noch heute ist die Relativierung der NS-Verbrechen aus der Position vermeintlicher moralischer Überlegenheit Allgemeingut in völkischen Korporiertenkreisen. So verkündete der Wiener FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung (Akademische Tafelrunde Wiking Wiener Neustadt) 2012 in einer TV-Diskussion, dass nicht nur die Familie des ihm gegenüber sitzenden IKG-Präsidenten Ariel Muzicant einem Verbrechen zum Opfer gefallen sei, sondern auch die seinige – nämlich der Vertreibung der ‚Volksdeutschen̕. Anders als Muzicant reagiere er, Jung, aber „nicht mit Hass“.7

 

In einer Variante der Täter-Opfer-Umkehr werden die Burschenschafter gerade aufgrund ihrer Begeisterung für den Nationalsozialismus zu Opfern desselben stilisiert. Das NS-Regime habe schließlich ihre Ideale missbraucht und sie um die Erfüllung jener Träume betrogen, derentwillen sie ihm den Weg geebnet hätten. Wer sich von ihm lediglich eine Korrektur des ‚Unrechts von Versailles̕ der die Reduzierung ‚jüdischen Einflusses̕ auf ein ‚verträgliches Maß̕ erhofft habe, dem sei höchstens der Vorwurf der Gutgläubigkeit zu machen. Überhaupt ist burschenschaftlicher Geschichtsschreibung ein Hang zur Selbstviktimisierung eigen. Opfer Hitlers sei man ebenso gewesen wie Opfer obrigkeitsstaatlicher Repression in Monarchie und Ständestaat, Opfer slawischer Nationalismen und ‚welscher List̕, Opfer von Siegerwillkür 1918 und Siegerjustiz 1945.

 

Auch über eine Historisierung des Nationalsozialismus suchte man Legitimität zurückzugewinnen. Die Hitler zujubelnden Massen – und damit auch die Burschenschafter– hätten schließlich gute Gründe gehabt, das Regime zu begrüßen. Auch in dieser Argumentationslinie spielt neben wirtschaftlicher Not die vermeintliche Ungerechtigkeit Pariser Vorortverträge eine wichtige Rolle. Ergänzend wird bis heute gerne auf die Befürworter des ‚Anschlusses̕ in anderen politischen Lagern verwiesen. Die Burschenschafter, so die zentrale Botschaft, seien mit ihrer Unterstützung des Regimes nicht allein gestanden. Unterschlagen wird dabei unter anderem, dass kaum eine gesellschaftliche Gruppe sich ähnlich früh, ähnlich ausdauernd und in ähnlich hoher Dichte aktiv (und häufig führend) in die Bewegung einreihte wie sie. Auch wird aus der massenhaften Unterstützung des Regimes gerade nicht eine Mitverantwortung breiter Bevölkerungsschichten an den NS-Verbrechen abgeleitet, sondern vielmehr eine zumindest anfängliche Legitimität des Regimes; die Historisierung des Nationalsozialismus läuft so unweigerlich auf seine Rechtfertigung hinaus.

 

Vergleicht eins die Burschenschaften in Österreich mit jenen Deutschlands, so fällt vor allem die viel größere Homogenität der Österreicher auf – sowohl in ihrer Haltung zur nationalsozialistischen Bewegung als auch in ihrer Verarbeitung der NS-Herrschaft nach 1945. Das deutsche Burschenschaftswesen erwies sich dabei im Durchschnitt als deutlich eher bereit, die eigene (Ideen-)Geschichte selbstkritisch zu analysieren und programmatische Konsequenzen daraus zu ziehen. Dieser Unterschied offenbarte sich bereits in einer ab 1956 in den Burschenschaftlichen Blättern, dem Organ des Dachverbandes Deutsche Burschenschaft ausgetragenen Debatte um die Notwendigkeit einer Revision des burschenschaftlichen Geschichtsbildes.8 Zufrieden resümierten die Wiener Liberten 1967, dass es „[i]n der österreichischen Burschenschaft […] bezüglich der Revision des Geschichtsbildes […] – soweit dies schriftlich oder mündlich zum Ausdruck kam – nur eine Meinung“9 gegeben habe.

 

Unpolitische Helden: burschenschaftliche Gedenkpolitik

 

Ihrer gefallenen Bundesbrüder zu gedenken, war Burschenschaftern nicht nur aufgrund des verbindungsstudentischen Lebensbundprinzips ein Anliegen. Auch in der Anrufung der Toten ließ sich um Legitimität werben und Identität stiften. Ab 1952 diente die Aula der Universität Wien dem WKR als Bühne für ein jährliches großes ‚Heldengedenken̕, das – nach einem Politikwechsel der Universitätsleitung – ab 1997 durch eine Freiluft-Gedenkveranstaltung zum 8. Mai in der Wiener Innenstadt ersetzt wurde. Die dabei und bei ähnlichen Anlässen gehaltenen Reden lassen das Bestreben erkennen, die im Zuge der Restauration nach 1945 getroffene Entscheidung für Kontinuität statt Reflexion auf Dauer zu stellen. So wird das burschenschaftliche Publikum stets darauf eingeschworen, den (‚eigenen̕) Gefallenen ein dezidiert ehrendes Andenken zu bewahren. Das exemplarische Gelöbnis der Liberten zu ihrem 100. Stiftungsfest 1960, das ‚Erbe̕ der verstorbenen Bundesbrüder „rein und unverfälscht zu erhalten und es auch der Jugend zu übergeben, wenn wir abberufen werden“10, illustriert trefflich den Grad an burschenschaftlicher Reformbereitschaft über das Programm von 1938 hinaus.

 

Konsequent erscheint das Gefallenengedenken als Heldenehrung insofern, als der Burschenschafter, der als Wehrmachtssoldat oder SS-Mann ‚seine Pflicht̕ bis hin zum Tod erfüllte, damit tatsächlich im Einklang mit dem burschenschaftlichen Wertesystem handelte. Nichts anderes als die Bereitschaft zum letzten Opfer, wenn das ‚Wohl des deutschen Volkes̕ es verlangt (bzw. deutsche Macht und Größe gemehrt werden will), ist zentraler burschenschaftlicher Erziehungsinhalt und wird etwa auch im Ritual der Mensur versinnbildlicht. Vor diesem Hintergrund verwundert nicht, dass die Würdigung von Opferbereitschaft und ‚Pflichterfüllung̕ in burschenschaftlichen Gedenkreden häufig wiederkehrt, meist losgelöst von der konkreten politisch-militärischen Funktion des Opfers. Die Anrufung solcher Sekundärtugenden sowie abstrakter Werte (‚Freiheit̕), für welche Burschenschafter ebenfalls gefallen seien, entpolitisierte den bereitwilligen Tod für Wehrmacht und SS und damit auch den deutschen Aggressionskrieg selbst. Eine Tendenz zur Rechtfertigung des letzteren war den erwähnten Versuchen, die eigene Nazifizierung plausibel zu machen, ohnehin eingeschrieben und wurde durch das Bemühen noch verstärkt, dem Sterben der Waffenbrüder Sinn abzuringen.

 

Generationenvertrag des Schweigens

 

Dass auch der Generationenwechsel die burschenschaftlichen Positionen zum Nationalsozialismus im Laufe der Zweiten Republik kaum veränderte, ist zu nicht geringem Teil auf die innerburschenschaftliche Erziehung zurückzuführen. So lesen sich die Bestandsangabe der Bundbibliothek von Germania Innsbruck und die Liste der Literatur, mit denen man dort die Jungen in den 1960er Jahren gegen die „Propaganda der Sieger“11 immunisieren wollte, wie ein Who-is-Who des frühen ‚Revisionismus̕.12 Just ein Mitglied dieser Verbindung – der spätere Innsbrucker Germanistik-Professor Sigurd Scheichl – war es jedoch auch, der am Tag der freiheitlichen Akademiker 1966 mit einer Rede für Empörung sorgte, in der er Grundsatzdebatten einforderte und sich kritisch über nationalistischen Fanatismus äußerte.13

 

Scheichls Vorstoß blieb mittel- und langfristig ebenso folgenlos wie die Anfang der 1980er Jahre von den Oberösterreicher Germanen Wien intern kurzfristig geführte Debatte über eine treffende Einschätzung des Nationalsozialismus. Diese sorgte im Lager der ‚Alten Herren̕ für große Unruhe, nahmen sie doch war, dass implizit auch ihre eigene Biografie in Verhandlung stand und befürchteten, sich nun selbst im Kreise der Bundesbrüder den Zumutungen einer ‚Aufarbeitung der Vergangenheit̕ stellen zu müssen. Schon nach wenigen Monaten konnte Entwarnung gegeben werden: man einigte sich, dass „die Linie der Altherrenschaft weitgehend mit jener der Aktiven übereinstimmte“. 14 Einmal mehr hatten die ‚Alten Herren̕ erfolgreich Achtung für die toten Bundesbrüder eingefordert und damit auch sich selbst Schonung auserbeten. Über die referierten Fälle hinaus sind in den Quellen kaum kritische Fragen junger Burschenschafter an die Älteren verbürgt. Nicht selten übertrafen die ‚Nachgeborenen̕ die ‚Erlebnisgeneration̕ sogar an völkischem Radikalismus. Auch die Moderaten unter ihnen waren zu keinem Bruch bereit – vielmehr versuchten sie, so Friedhelm Frischenschlager (Sängerschaft Barden Wien), die Kriegsgeneration, der man sich verpflichtet gefühlt habe, vom Nationalsozialismus als solchem abzuspalten.15 Jene Loyalität, die im Familienkreis den Vätern galt, wurde in der Verbindung erfolgreich von den ‚Alten Herren̕ eingefordert.

 

Burschenschaftliche Vergangenheitsbewältigung heute

 

Die sattsam dokumentierte politisch-ideologische Trägheit der Burschenschaften in Österreich lässt grundsätzliche Umschwünge auch in näherer Zukunft nicht erwarten – einzelnen modernisierungsbereiten Stimmen zum Trotz.16 Auch unter jungen Burschenschaftern scheinen nach wie vor Positionen vorherrschend, wie der Olympe Gerhard Schlüsselberger (Jahrgang 1981) sie 2009 artikulierte: demnach bildeten die nationalistischen Aufwallungen in Deutschland während der Fußball- Weltmeisterschaft der Männer 2006 einen Ansatzpunkt, „um den künstlich aufgeladenen Ballast der ‚Schuld̕, ‚Scham̕, ‚Verantwortung̕ etc. abzuwerfen“.17 Die Grazer Stiren wiederum formulieren ihre Auffassung von historischer Verantwortung auf ihrer Internetpräsenz aktuell wie folgt: „Nach dem schrecklichen Ende des Zweiten Weltkrieges erkannte man, dass man wohl niemand für diese Katastrophe mitverantwortlich machen könne, der ehrlichen Herzens ein einiges Deutschland angestrebt hatte.“18

 

 

Bernhard Weidinger

 

Dissertierte über akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945. Die Arbeit soll 2014 bei Böhlau erscheinen.

 

Zu diesem Thema referiert Bernhard Weidinger am 15. Jänner 2014 um 19.00 Uhr in der Veranstaltungsreihe Geh Denken! im Depot.

 

1 Flugblatt der Wiener akad. B! Olympia vom Oktober 1994.

2 Mit dem Sujet einer brennenden Fackel wurde mit folgendem Text „Wir gedenken unseren [sic!] toten Helden“ zum sogenannten Totengedenken am 8. Mai 2011 eingeladen. Siehe Abbildung.

3 Michael Gehler, Korporationsstudenten und Nationalsozialismus in Österreich. Eine quantifizierende Untersuchung am Beispiel der Universität Innsbruck 1918-1938, in: Ders. u.a., Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften, Frankfurt 1997, 131-158, hier: 145 bzw. 157.

4 Gernot Stimmer, Eliten in Österreich 1848-1970, Bd. I, Wien 1997, 509.

5 Bundesarchiv Koblenz, DB 9, B. VI. 15, Günther Berka, Die österreichische Burschenschaft und das Jahr 1945, 10 f.

6 Ebd., 11.

7 ORF-Club 2 vom 25. Jänner 2012.

8 Vgl. zur österreichischen Position v.a. Burschenschaftliche Blätter 1957/1, 4-11.

9 Wiener akad. B! Libertas, Libertas. Die Geschichte einer Wiener Burschenschaft, Bd. III, Wien 1967, 103.

10 Ebd., 239.

11 Die Germanenmitteilungen vom Dezember 1964, 3 und vom Juli 1964, 7 f.

12 Vgl. Ebd.

13 Vgl. den Abdruck des Redetexts in den Germanenmitteilungen vom März 1967, 6-19.

14 Akad. B! Oberösterreicher Germanen in Wien, Chronik der akad. Burschenschaft Oberösterreicher Germanen in Wien 1867-1967, Wien 1967, 120.

15 Vgl. Interview des Verfassers vom 11. Dezember 2009.

16 Vgl. http://www.zeit.de/2013/06/Oesterreich-Burschenschaften (03.07.2013).

17 Burschenschaftliche Blätter 2009/3, 103.

18 http://www.stiria-graz.at/index.php?option=com_content&view=article&id=15&Itemid=17 (03.0 7. 2013).