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Ausgabe 2/14


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Post aus... Oświęcim/Auschwitz

Auschwitz, April 2014

 

Das letzte Drittel unseres Gedenkdienst-Jahres hat begonnen. Eigentlich unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir können uns noch gut erinnern, als wir für unsere erste BesucherInnengruppen begonnen haben, Stadtführungen durch Oświęcim zu geben. Oświęcim ist eine polnische Kleinstadt, in der heute 40.000 Leute leben und ihrem Alltag nachgehen – ähnlich wie wir. Besser bekannt ist die Stadt unter ihrem deutschen Namen: Auschwitz. Am Stadtrand und ein wenig außerhalb befindet sich der ehemalige Lagerkomplex, an dessen Stelle sich eine Gedenkstätte befindet, die von fast 1,5 Millionen Menschen im Jahr besucht wird.

 

Wir arbeiten in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/ Auschwitz. Diese Einrichtung bietet hauptsächlich jungen Menschen eine Übernachtungsmöglichkeit, Verpflegung und diverse Bildungsangebote. Unzählige BesucherInnengruppen haben wir seit unserer Ankunft im August letzten Jahres schon betreut, die meisten unter ihnen kamen aus Deutschland und auch belgische, japanische oder amerikanische Jugendliche haben wir begleitet. SchülerInnen aus unterschiedlichen Schultypen, Lehrlingsgruppen, die im Zuge ihrer Berufsausbildung kommen oder Jugendliche mit geistiger Behinderung, sie alle haben bereits die Gedenkstätte besucht und wurden von uns betreut. Wir zeigen den Gästen den Weg zu den verschiedenen Orten der Gedenkstätte, führen sie durch die Stadt, leiten Workshops und stehen für organisatorische Fragen zur Verfügung.

 

Mittlerweile hat der Frühling begonnen und wir freuen uns auf das wärmste Drittel unseres Auslandsjahres.

 

Laurenz Holcik, Franz Untermarzoner

leisten derzeit Gedenkdienst an der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz.