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Ausgabe 2/15


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Biographie und Frauen- und Geschlechtergeschichte

„Zu den relativ spät ,entdeckten‘ Ideologemen der Biographik gehört die Annahme ihrer Geschlechtsneutralität.“ (Anita Runge, 2009)

 

Gerade in den letzten Jahren wurden Auseinandersetzungen um Geschlechterverhältnisse (international) wieder mit verstärkter medialer Präsenz geführt.1 Wie die Historikerin Maria Mesner festhielt, ist die „Gleichheit“ der Geschlechter zwar das „zur Norm werdende Paradigma“, doch dieses Paradigma kann – wie auch die jüngsten Diskussionen zeigen – nicht als „Zäsur“ oder „Bruch“ in der Zeitgeschichte gedacht werden.2 „Wie das bürgerliche Geschlechtermodell der Moderne nie alle Menschen in gleicher Weise betraf, so setzt sich bisher auch das neue, auf ‚Gleichheit‘ beruhende ungleichmäßig, unvollständig und über einen längeren Zeitraum hinweg durch. Obwohl dieses Phänomen grundlegend ist, ist es doch an markanten Ereignissen arm und erfolgte allmählich.“3 Teil dieses andauernden gesellschaftlichen Prozesses sind auch die 2014 von Netzfeministinnen und Netzfeministen wie Anne Wizorek und Laurie Penny publizierten Plädoyers für einen ,neuen Feminismus‘.4 Laurie Penny wies in ihrer Polemik auf die Bedeutung der Geschichte(n) in diesem Prozess hin: „Throughout human history, the most important political battles have been fought on the territory of the imagination, and what stories we allow ourselves to tell depend on what we can imagine.”5

 

Auch die Biographie als „weitverbreitetes Genre und das biographische Leben [als] durchgesetztes Modell“6 gehört zu diesem „territory of the imagination“. Wessen Leben auf welche Weise erzählt wird, gibt Einblick in eine Gesellschaft7 und biographische Darstellungsformen reflektieren besonders prägnant die sich verändernden und oft konfliktbeladenen Konzepte „about what makes a self, what it consits of, how it expresses itself“.8 Gerade in Fragen der „Normierung und Kanonisierung kreuzen sich die Probleme der Biographik mit denen der [...] Geschlechtergeschichte“ 9 – dennoch wurden die beiden Komplexe Lebensgeschichte und (Geschlechter-)Geschichte bisher nicht systematisch zusammengedacht.

 

Dies hat unter anderem damit zu tun, dass Biographie und Geschichte im populären Verständnis zwar oft gleichgesetzt werden, das Verhältnis von Biographik und Geschichtswissenschaft im akademischen Bereich allerdings von Widersprüchen, Missverständnissen und wechselnden Konjunkturen geprägt ist, sodass eine kontinuierliche methodisch-theoretische Auseinandersetzung bisher nicht konstatiert werden kann.10

 

Die Historikerin Angelika Schaser beschrieb, wie die Biographie ursprünglich „[a]usgehend von der Maxime, ,Männer machen Geschichte‘“, ein wesentlicher Bestandteil der sich als eigenständiges Fach entwickelnden Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert wurde. Die sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts erhebende Kritik gegen (populärwissenschaftliche) Biographik, die seit diesem Zeitpunkt fast durchgehend konstatierte „Krise der wissenschaftlichen Biographie“ führten dazu, dass die Biographie in den Geschichtswissenschaften stetig an Reputation verlor.11 Das ‚Individuum‘ zog zwar weiterhin und mit dem cultural turn wieder besonders Aufmerksamkeit auf sich, doch der Modus12 der Biographie wurde dabei nur ansatzweise reflektiert – das gilt auch für die feministische Methodenkritik.13 Vereinzelt wurden zwar immer wieder Möglichkeiten gesucht, die Biographie als altmodisches Idealisierungsformat und male hegemonic project hinter sich zu lassen und neue Arten von Lebensdarstellungen zu finden. Doch insgesamt vermerkte der Historiker Günter Bischof ein bestehendes Desinteresse gerade der österreichischen (Zeit-) HistorikerInnen an Biographien: „Biographical writing is not a forte of the historical profession in Austria.“14 Eine Veränderung zeichnet sich aber hier möglicherweise bereits ab.15

 

Obwohl sich also auch die Frauen- und Geschlechtergeschichte bisher nicht systematisch mit dem Modus der Biographie befasste, gibt es im interdisziplinären Kontext einige Grundlagentexte zu Biographie und Geschlechterverhältnissen, die immer wieder zitiert und debattiert werden. Vier dieser Texte, die zwischen 1988 und 2009 entstanden, will ich hier knapp skizzieren. Sie enthalten Überlegungen zur Geschichte der Biographik als einer Geschichte des Ausschlusses, Thesen zum Verhältnis Biographie und Geschlechterdifferenz und Ansätze zur geschlechtergerechten Aktualisierung von biographischen Thematisierungen: „Erst die in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts weltweit wieder laut werdenden [...] Forderungen nach Gleichberechtigung der Geschlechter schufen die Basis für einen grundlegenden Perspektivenwechsel [...], der die Frauen- und Geschlechtergeschichte, die Gender Studien nicht nur möglich machte, sondern auch als notwendige Entwicklungen erscheinen ließ.“16

 

Biographien – in ihrer überwiegenden Mehrzahl Texte von Männern über Männer – wurden in diesem Zusammenhang als bedeutendes Medium des Ausschlusses erkannt. Die Literaturwissenschaftlerin Carolyn Heilbrun betrachtete 1988 in Writing a Woman’s Life eine sich neu etablierende feministische Biographik und betonte die Notwendigkeit, traditionell männliche quest plots und ambition scripts auch für Frauen in Anspruch zu nehmen.17 Viele Frauenbiographien taten damals genau das und legten ein auf männliche Subjekte zugeschnittenes biographisches Lebenslauf- und Karrieremodell auf Frauen um. Sehr pragmatisch, durchaus offen parteilich und verbunden mit identitätspolitischen Hintergründen wurden ‚große Frauen‘ und feministische ‚Heldinnen‘ als Gegenentwurf zu den ‚großen Männern‘ und nationalen ‚Helden‘ konzipiert. Die individuelle Wirkmächtigkeit im öffentlichen Raum bestimmte dabei weiter die ‚Biographiewürdigkeit‘. Mutterschaft, reproduktive ‚weibliche‘ Tätigkeiten und vielfältige Beziehungsnetze passten daher oft nicht recht in das vorgegebene biographische Lebensmuster und wurden so in feministischen Biographien oft als der öffentlichen Leistung entgegengesetzte ‚Rollen‘ beschrieben. Traditionelle dichotomische Vorstellungen von Öffentlichkeit und Privatheit wurden damit eher reproduziert als unterlaufen. Wie Heilbrun selbst feststellte, bedrohte die Darstellung solch ,außergewöhnlicher Frauen‘ keineswegs geschichtsmächtige Kulturen: „[...] their atypical lives provided no disturbing model for the possible destinies of other women.“18 Der Modus Biographie selbst stand vorerst auch nicht in Frage.19

 

Schon 1979 hatte sich in Stuttgart der Germanist Helmut Scheuer zu dem Thema Biographie. Studien zur Funktion und zum Wandel einer literarischen Gattung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart habilitiert. Die Hauptthese seines Standardwerks war, dass die Biographie ein „privilegiertes Medium der Konstruktion des bürgerlichen Individuums“ sei und damit ein „imaginiertes Museum verkörperter sozialer und politischer bürgerlicher Werte“.20 In ihrer Bürgerlichkeit war die Biographie für Scheuer unhinterfragt geschlechtsneutral und die Tatsache, dass nur sehr wenige Biographien von Frauen und keine Biographinnen in seinem Korpus auftauchten, irritierte ihn nicht. Sie irritierte allerdings die Germanistin Anne-Kathrin Reulecke, die bereits die „Frage, ob die Biographie ein männliches Genre sei“ als „Zeichen ihrer eigenen Geschichtlichkeit“ erkannte.21

 

In ihrem Aufsatz „Die Nase der Lady Hester“. Überlegungen zum Verhältnis von Biographie und Geschlechterdifferenz wies Reulecke nach, dass die Biographie der Ort sei, der durch eine Reihe hierarchisierender Operationen (auktoriale Erzählhaltung, Chronologie, Vergangenheitsform, Teleologie, etc.) „Subjekte zu biographiewürdigen Objekten macht“. Frauen könnten, so Reulecke, die Konturen des biographischen Objekts schwer ausfüllen, denn „das in einer Biographie inszenierte Leben [trägt] männliche Markierungen“, die auf an sich unrealistischen Idealvorstellungen eines Lebenslaufs basierten: „So konstruiert die Biographie ,sozial imitierbare Charaktere‘ männlichen Geschlechts, deren Herkunft aus einer Konstruktion – durch den Bezug auf die vermeintliche, historische Realität – in Vergessenheit gerät.“22 Frauenbiographien konnten nun entweder diesen Mechanismus reproduzieren oder dagegen anschreiben, indem sie sich „affirmativ auf Weiblichkeit als Identitätskategorie“23 bezogen. Letzteres produzierte aber erneute Ausgrenzung und wie schon Heilbrun erkannte Reulecke darin ein „grundlegendes Dilemma weiblicher Biographik“. Eine Lösung dafür sah Reulecke vorerst nicht, aber sie hoffte auf „moderne Schreibweisen“, in denen der männliche Held aufgelöst wird und „[...] an seiner Stelle ein Raum entsteht, der auch der Artikulation weiblicher Stimmen mehr Platz bietet. [...] Frauen hingegen, denen der Subjektstatus über Konstruktionen der Biographik verweigert worden ist, werden sich das Genre der Biographie vielleicht eher durch Momente des Um-Baus und der Verwendung [!] aneignen.“24

 

Die britische Soziologin Liz Stanley entwickelte etwa zur selben Zeit in The Auto/biographical I: The Theory and Practice of Feminist Auto/biography schon genauere Vorstellungen davon, wie ein ,Um-Bau‘ von Biographien aussehen könnte. Die von ihr postulierte Ablehnung des spotlight-approach auf das Individuum erweiterte biographische Konzepte entscheidend: Sie verwarf Vorstellungen vom biographiewürdigen, weil außergewöhnlichen Individuum ebenso wie die Idee eines kohärenten Selbst und eines ‚klassischen‘ Entwicklungsmodells. Das Interesse für die relationale Dimension einer Lebensgeschichte trat in den Vordergrund – „No person is an island complete of itself“25 – ebenso wie die Wertschätzung verschiedener Formen von Arbeit und Leistung. Und Stanley macht mit dem Terminus ‚Auto/Biographie‘ auch klar, dass Objektivitäts- und Neutralitätsansprüche seitens der BiographInnen endgültig zu verabschieden waren: „[…] autobiography [is] completely and complexely interwined with biography.“26

 

Zu Stanleys radikaler Herausforderung konventioneller Biographik wurde kritisch bemerkt, dass Biographien ohne jeden positiven Bezug auf das „Besondere“, auf Vorstellungen von Individualität und Autonomie schwer vorstell- und umsetzbar wären.27 Zudem konnte sich das Abweichen von der biografischen Singularitätsintention, vom traditionellen spotlight-approach gerade für weibliche Biographierte als schwierig erweisen. Da Frauen traditionell und auch juristisch ohnehin immer über ihre Beziehungen definiert worden waren, gerieten sie durch Betonung ihrer Orientierung auf andere und ihrer Umwelten selbst wieder leicht in den Schatten.28

 

Auch die Literatur- und Politikwissenschaftlerin Anita Runge, die 2009 den Eintrag zu Gender Studies im Handbuch Biographie verfasste, stellte in Anknüpfung an Heilbrun, Reulecke und Stanley noch fünfzehn Jahre später fest: „Der Abschied vom Zwang, ein selbstmächtiges Subjekt zu sein, ist nicht für beide Geschlechter gleich befreiend.“29 Runge zeigte vor allem, dass sich durch die Gendertheorie und die Betonung des Konstruktionscharakters von Geschlecht wie auch von Biographie einiges verändert hatte: „Die Aufmerksamkeit ist nicht nur auf eine mehr oder weniger stabile Geschlechterdifferenz gerichtet, sondern auf Prozesse, Lebensformen, Handlungen und Zuschreibungen, durch die Geschlecht produziert wird.“30 Biographische Perspektiven ließen sich von Genderperspektiven (die auch mit anderen Ungleichheitskategorien zusammenzudenken seien) nicht trennen, so Runge, und böten nun Methoden der Infragestellung von Männlichkeits- und Weiblichkeitskonstruktionen.

 

Es bleibt die entscheidende Frage, wie genau nun Gender (und andere intersektionale Kategorien) in die Konstruktion einer Einzelbiographie integriert werden können. Ein allgemeingültiges Schema zu finden, wird in diesem Zusammenhang nie möglich sein, denn kein empirisches Individuum ist mit einem Muster identisch. Interessante Biografik entsteht immer nur durch die erneute Erkundung ihrer Bedingungen und aufbauend auf den skizzierten vorgängigen Reflexionsprozessen. Wesentlich ist aber, das Konzept der Darstellung sorgfältig zu wählen – eben weil die Biografie als Modell so verbreitet und weil sie wichtiger Bestandteil und wichtiges Instrument des kollektiven und kulturellen Gedächtnisses ist.31 Dass bringt uns wiederum zurück an den Anfang, zur fortdauernden Auseinandersetzung um Geschlechterverhältnisse. Die feministische Aktivistin Laurie Penny ist am Ende ihrer Polemik überzeugt, dass ein ‚Umschreiben‘ von Lebensentwürfen kurz bevorsteht. Wie auch immer dieses great rewriting des Lebens in Zukunft aussieht – der biographische Modus wird es in verschiedenen Formen weiter begleiten: „I believe that together we will find the courage to rewrite the old tired scripts of work and power and sex and love, the old stories about what it means to be a beautiful woman, a strong man, a decent human being. […] The great rewriting is under way. Close your eyes. Turn the page. Begin.”32

 

Katharina Prager

Historikerin und Kulturwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie, verschiedene Publikationen zu Biographie und Geschlecht. Publizierte zuletzt eine Online-Biographie zu Karl Kraus: www.kraus.wienbibliothek.at. Im Erscheinen: Berthold Viertel – Eine Biographie in Erinnerungsorten der österreichischen Moderne.

 

Fußnoten

 

1 Vgl. Barbara Tóth, Feminismus ist gut, aber Empowerment ist besser, in: Der Falter Nr. 50a/14 (Feminismus. Eine kritische Handreichung), 3–4.

2 Vgl. Maria Mesner, Zäsuren und Bögen, Grenzen und Brüche, Zeit- und Geschlechtergeschichte. Österreich in den 1970er Jahren, in: Lucile Dreidemy u. a., Hg., Bananen, Cola, Zeitgeschichte. Oliver Rathkolb und das lange 20. Jahrhundert, Bd. 2, Wien/Köln/Weimar 2015, 1003–1012.

3 Mesner, Zäsuren, 1011.

4 Vgl. Anne Wizorek, Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute, Frankfurt am Main 2014; Laurie Penny, Unspeakable Things. Sex, Lies and Revolution, London 2014.

5 Penny, Unspeakable Things, 1.

6 Johanna Gehmacher, Leben schreiben. Stichworte zur biographischen Thematisierung als historiographisches Format, in: Dreidemy u. a., Hg., Bananen, Cola, Zeitgeschichte. Oliver Rathkolb und das lange 20. Jahrhundert, Bd. 2, Wien/Köln/Weimar 2015, 1013–1026.

7 Vgl. Hannes Schweiger, „Biographiewürdigkeit“, in: Christian Klein, Hg., Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien, Stuttgart 2009, 32–36; Hermione Lee, Biography. A Very Short Introduction, Oxford et al 2009, 14–18.

8 Lee, Biography 2009, 16.

9 Irmela von der Lühe/Anita Runge, Editorial, in: Querelles. Jahrbuch für Frauenforschung 6 [= Biographisches Erzählen], Stuttgart/Weimar 2001, 5–17, hier 11.

10 Vgl. Gehmacher, Leben.

11 Angelika Schaser, Bedeutende Männer und wahre Frauen. Biographien in der Geschichtswissenschaft, in: Querelles. Jahrbuch für Frauenforschung 6 [= Biographisches Erzählen], Stuttgart/Weimar 2001, 137–152, hier 138–139.

12 Ich spreche vom ,Modus‘ der Biographie um auch biografische Formen, die über das literaturwissenschaftliche Genre hinausgehen, zu erfassen.

13 Vgl. Eva Bliminger/Ela Hornung, Feministische Methodendiskussion in der Geschichtswissenschaft, in: Johanna Gehmacher/Maria Mesner, Hg., Frauen- und Geschlechtergeschichte. Positionen und Perspektiven, Innsbruck 2003, 127–142.

14 Günter Bischof, Preface, in: ders./Fritz Plasser/Eva Maltschnig, Hg., Austrian Lives, Innsbruck 2012, IX–XVII. Tatsächlich institutionalisierte zwar zum einen das Wiener Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie und zum anderen das Zentrum für Biographik (Wuppertal) die (interdisziplinäre) Biografieforschung in den letzten Jahren, doch in beiden Fällen blieb der Schwerpunkt eher literaturwissenschaftlich.

15 Zu den Aktivitäten des Instituts für Zeitgeschichte an der Universität Wien vgl. schirmacherproject.univie.ac.at (17.12.2015); Lucile Dreidemy, Der Dollfuß-Mythos. Eine Biographie des Posthumen, Wien/Köln/Weimar 2014; Corinna Oesch, Yella Hertzka (1873–1948). Vernetzungen und Handlungsräume in der österreichischen und internationalen Frauenbewegung, Innsbruck/Wien/Bozen 2014; biographieforschung.univie.ac.at (13.02.2015).

16 Johanna Gehmacher/Maria Mesner, Geschlechtergeschichte/n in Bewegung, in: dies., Hg., Frauen- und Geschlechtergeschichte. Positionen und Perspektiven, Innsbruck 2003, 7–17, hier 7.

17 Vgl. Carolyn Heilbrun, Writing a Woman’s Life, London 1997.

18 Ebd., 21.

19 Vgl. Esther Marian/Caitríona Ní Dhúill, Einleitung, in: Bernhard Fetz/Hannes Schweiger, Hg., Die Biographie. Zur Grundlegung ihrer Theorie, New York u. a. 2009, 158–167.

20 Anne-Kathrin Reulecke, „Die Nase der Lady Hester“. Überlegungen zum Verhältnis von Biographie und Geschlechterdifferenz, in: Bernhard Fetz/Wilhelm Hemecker, Hg., Theorie der Biographie. Grundlagentexte und Kommentare, Berlin u. a. 2011, 317-339, 323-324.

21 Reulecke, Nase, 317.

22 Ebd., 327–329.

23 Marian/Ní Dhúill, Einleitung, 161.

24 Reulecke, Nase, 338–339.

25 Liz Stanley, The Auto/biographical I: The Theory and Practice of Feminist Auto/biography, Manchester 1992, 2–19, hier 10.

26 Ebd., 17.

27 Marian/Ní Dhúill, Einleitung, 163–64.

28 Vgl. Caitríona Ní Dhúill, Biographie von ,er’ bis ,sie’. Möglichkeiten und Grenzen relationaler Biographik, in: Bernhard Fetz/Hannes Schweiger, Hg., Die Biographie. Zur Grundlegung ihrer Theorie, New York u. a. 2009, 158–167, hier 199–226.

29 Anita Runge, Gender Studies, in: Christian Klein, Hg., Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart 2009, 402–407, hier 403.

30 Ebd., 402.

31 Vgl. Hannes Schweiger, Identitäten mit Bindestrich. Biographien von MigrantInnen, in: Bernhard Fetz/ders., Hg., Spiegel und Maske. Konstruktionen biographischer Wahrheit, Wien 2006, 175–190; Gehmacher, Leben.

32 Penny, Unspeakable Things, 245