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Ausgabe 4/15


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Die Universität Wien stellt sich aus

2015 begingen drei Wiener Universitäten Jubiläen: Die Universität Wien feierte ihr 650-jähriges, die Veterinärmedizinische Universität Wien ihr 250-jähriges und die Technische Universität Wien ihr 200-jähriges Bestehen. An allen drei Hochschulen fanden eine Reihe von Festakten, Bällen, Symposien, Ausstellungen und ein Tag der offenen Tür statt. Bereits 2014 setzte die Universität Wien den ersten Schritt der medienwirksamen Werbekampagne mit dem Slogan „Wir stellen die Fragen. Seit 1365“.1 Durch diese und weitere mediale Berichterstattungen wurde das 650 Jahre Jubiläum in der Öffentlichkeit gut wahrgenommen.

 

Im Zuge eines Projektes der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) schrieb Johanna Holzner 2013 am Ende ihres Textes über die Erinnerungskultur der Universität Wien, dass die Ankündigung der Universität Wien, das Jubiläum 2015 in den Zusammenhang mit dem ‚langen 20. Jahrhundert‘ zu bringen, Anlass zur Hoffnung gäbe, ein Wendepunkt in der Geschichtsschreibung der Universität Wien zu sein.2 Auffallend ist die recht beachtliche Anzahl an Ausstellungen über die Universität Wien in diesem Jahr, die unterschiedliche Aspekte der Geschichtsschreibung der Hochschule beleuchten. Für diesen Artikel werden fünf zeitgeschichtlich relevante Ausstellungen skizziert, durch Interviews mit den KuratorInnen sollen weitere Perspektiven einfließen. Die Bilanz der Aussagen der KuratorInnen kann und will keine Endgültige sein. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit die aufgeworfenen Kritikpunkte, auch auf die 650 Jahre Jubiläumsveranstaltungen zutreffen und ob sich Fortschritte feststellen lassen.

 

Das eigens für die Konzeption und Abwicklung des Jubiläums der Universität Wien eingerichtete Jubiläumsbüro stand unter der Leitung von Dieter Schweizer. Er wollte von Anfang an in Zusammenarbeit mit dem Rektorat unter Alfred Ebenbauer, Wolfgang Greisenegger und Georg Winckler begonnene Gedenkkultur weiterführen und ausbauen.3 Es ginge dabei, so Schweizer „um die ,Dunkle Zeit‘, aber auch die Zeit des Ständestaates und davor.“4 Es sei ein großes Anliegen des derzeitigen Rektors, die Historiker am Institut für Zeitgeschichte Herbert Posch, Oliver Rathkolb und Friedrich Stadler zu unterstützen. „Es geht darum, die Universität als Täterin zu problematisieren. Und dabei öffentlichkeitswirksame Akzente zu setzen und die Tätigkeiten und die Selbstkritik nach außen sichtbar zu machen“5, fasst Schweizer die Bestrebungen zusammen. Geplant waren verschiedene Ausstellungen mit teilweiser finanzieller Unterstützung der Universität Wien – mit Ausnahme der Ausstellung Die Universität. Eine Kampfzone im Jüdischen Museum Wien (JMW) und Eine Beziehung seit 650 Jahren. Universität Wien und Kloster Melk im Stift Melk.

 

Die Wanderausstellung Bedrohte Intelligenz über die antisemitischen Traditionen der Universität Wien, die sich nicht nur während des Nationalsozialismus, sondern bereits im 19. Jahrhundert und vor allem in der Zwischenkriegszeit manifestiert hatten, wurde als Gemeinschaftsprojekt unter der Federführung zweier Professoren am Juridikum, Franz Stefan Meissel und Thomas Olechowski, konzipiert.6 Inspiriert wurde die Ausstellung durch ein Symposium 2012 über dieses Thema. Da es bereits einschlägige Literatur gab, beschlossen die Kuratoren, keinen Katalog oder Sammelband herauszugeben, sondern wählten die im universitären Bereich etwas ungewöhnliche, aber von den BesucherInnen gut angenommene und didaktisch interessante Methode einer Zeitung. „Ich bin mit der Bedrohte Intelligenz Ausstellung sehr zufrieden, wir hatten exzellente MitarbeiterInnen, der einzige Wermutstropfen ist, dass die Ausstellung leider nicht mehr zu sehen ist“7, zieht Olechowski ein Resümee. „Ich bin stolz auf die Eröffnung der Ausstellung, wo es uns gelungen ist, mehr als 380 Menschen, die wahrscheinlich zu 80 Prozent Mitarbeiter der Uni Wien waren, zu mobilisieren. Das ist gar nicht so leicht. Es waren aber auch viele dabei, die nicht aus dem Universitätsbereich waren, die aber sehr interessiert waren, was mich in der Ansicht bestärkt, dass das Thema noch lange nicht an Aktualität einbüßt“,8 ergänzt Meissel. „Niemand hat sich beklagt, es ist die moralische Pflicht, etwas zu diesem Thema zu machen“, erklärt Olechowski, um noch anzumerken, dass „eine Mitarbeiterin der Universität dann doch gefragt hat, was ihr Großvater auf der einen Schautafel zu suchen hat. Die hat das nicht verstanden…“.9 Meissel ist auch wichtig, dass das keine Einzelmaßnahme zum Jubiläum war: „Alle heiligen Zeiten? Nein, kann man so nicht sagen, ständig wird etwas getan, es gibt das Forum Zeitgeschichte, das Thema hat Kontinuität, es ist ja auch die Domäne der Universität, Historiker auszubilden.“10

 

Herbert Posch vom Forum Zeitgeschichte der Universität Wien bearbeitet auch die Geschichte des Uni-Campus gemeinsam mit den HistorikerInnen Linda Erker, Oliver Rathkolb und Markus Stumpf zur Ausstellung Vom AKH zum Uni-Campus in der Bibliothek des Institutes für Zeitgeschichte mit erschien ein Begleitbuch11 und wurde eine Web-App Achse der Erinnerung genanntes Begehungskonzept im gesamten Universitätscampus entwickelt, die erfreulicherweise auch nach Ende des Jubiläumsjahres erhalten wird.

 

Die weltweit erste Ausstellung über den Wiener Kreis wurde im Hauptgebäude der Universität präsentiert, das für die Ausstellungsdauer sogar einen zusätzlichen Eingang vom Ring her bekam. Die Ausstellung wurde kuratiert vom Historiker Friedrich Stadler und dem Mathematiker Karl Sigmund, mit wissenschaftlicher Unterstützung durch Christoph Limbeck-Lilienau. Die innovativ konzipierte Ausstellung entfaltet bereits nationales und internationales Aufsehen. Sie wird demnächst am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe gezeigt, als zukünftige Stationen sind Prag, Paris und New York angedacht – die Gespräche sind eingeleitet.12 Der Wiener Kreis eignet sich besonders zur historischen Illustration und Aufarbeitung der Entwicklungen an der Universität Wien in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Mitglieder waren durch ihr mannigfaltiges Engagement in der Wiener Volksbildung, der nur partiellen Verankerung an der Universität Wien, und unter anderem wegen ihrer jüdischen Herkunft und der aufklärerisch bis sozialreformerischen Einstellung, vor dem Hintergrund der ‚konservativen Revolution‘ an den österreichischen Hochschulen und im Besonderen an der Universität Wien zu einem Indikator für Integration bzw. Ausgrenzung in Zeiten steigenden Antisemitismus und stärker werdenden Ablehnung der Demokratie vor dem ‚Anschluss‘ geworden.13

 

Stadler war auch Leiter der Historischen Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Universitätsgeschichte. Die vierbändige Festschriftenreihe zum Jubiläum der Universität Wien wurde noch vor dem Sommer 2015 herausgegeben14 und stellt eine Bestandsaufnahme und einen Blick in die Zukunft dar. Stadler sieht im gesamten Jubiläum eine Mischung: viel Traditionelles mit Innovativem, Selbstlob mit kritischem Rückblick.

 

„Im Sinne einer Intellektuellen Nachhaltigkeit muss aber gesagt werden: das Jubiläum war ein Anlass, aber sicher nicht das Endziel oder ein Endpunkt. Die Forschung und die kritische Reflexion der eigenen Disziplin muss weitergetrieben werden“, so Stadler, um dann zu ergänzen, dass „das auch nicht von außen veranlasst werden soll, sondern das Teil des Selbstverständnisses in Forschung und Lehre an der Universität Wien sein muss.“15

 

Wie auch die Ausstellung Wien 1365. Eine Universität entsteht, die in der Österreichischen Nationalbibliothek gezeigt wurde, thematisiert eine Ausstellung im Stift Melk das Gründungsjahr der Universität und geht besonders auf die gemeinsame, an vielen Stellen verwobene Geschichte der Beziehung des Stifts mit der Universität ein. Sie heißt dementsprechend Eine Beziehung seit 650 Jahren. Zur noch laufenden Ausstellung in Melk wird ein Sammelband erscheinen, in dem sich einzelne Beiträge nicht nur mit Fragen der mittelalterlichen Universitätsgeschichte, sondern auch mit der Universität in der NS-Zeit auseinandersetzen werden. Sowohl die Ausstellung, als auch die Publikation sind ohne finanziellen Beitrag der Universität Wien zustande gekommen, die Kuratorin Meta Niederkorn-Bruck durfte daran in ihrer Dienstzeit arbeiten. „Natürlich wäre es schön gewesen, wenn sich die Universität mehr eingebracht hätte, aber andererseits haben wir doch einen tollen Job, den wir sehr gerne machen. Und bei den Universitäten Paris oder Montpellier, mit denen ich oft zusammenarbeite, wird das auch nicht anders gehandhabt,“16 so Niederkorn. Bei der Eröffnung war auch Rektor Heinz W. Engl zugegen, was Melk einen historischen Moment bescherte. Wie beim Gründungsakt vor 650 Jahren waren Äbte und der Rektor anwesend.

 

Im Jüdischen Museum Wien läuft noch bis 28. März 2016 die Ausstellung Die Universität – Eine Kampfzone.17 Sie behandelt die für Jüdinnen und Juden und all jene, die als solche wahrgenommen oder bezeichnet wurden, prekäre Situation an der Universität Wien vom 19. Jahrhundert bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Den mehrdimensionalen Zugang der Ausstellung zeigt auch die Kritik an den Jubiläumsplakaten mit dem Sujet der Besserwisserin. Seit 1365., welches ein doch sehr ahistorisches Bild der Universität Wien zeichnet, da Frauen erst seit 1897 studieren durften erst seit 1919 für das Studium der Rechtswissenschaft zugelassen waren. Dass solche und andere Ungenauigkeiten und Weichzeichnungen vorkamen, die existierenden Benachteiligungen nicht problematisiert wurden, war auch ein wichtiger Kritikpunkt der ÖH, die in ihrer vorwiegend im studentischen Umfeld rezipierten Kampagne 650 – Es gibt keinen Grund zu feiern, die Ignoranz und selektive Wahrnehmung der Universität als Institution bemängelte.18 Dies wurde auch in der gleichnamigen Ausstellung vom 12. bis 14. Juni 2015 thematisiert. Dieter Schweizer sieht in diesem Thema allerdings einen bewussten Denkanstoß in Richtung des Rektorats. Aber die Kommunikation war auch anderorts nicht ganz reibungslos: Die Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, ursprünglich als Kooperation mit der Universität geplant, wurde dann doch vom Museum alleine bestritten, wenn auch unter Mitarbeit von Fachleuten der Universität, wie beispielsweise Linda Erker, Herbert Posch, Oliver Rathkolb oder Barbara Staudinger. Letztlich konnte durch eine Unterstützung der Universität Wien und der ÖH ermöglicht werden, dass Studierende gratis die Ausstellung besuchen können.

 

„Das hat den auch für das Museum angenehmen Effekt, dass das Publikum deutlich jünger wird. Also am Ende ein Happy End“,19 freut sich Werner Hanak-Lettner, der die Ausstellung kuratiert hat und speziell die hervorragende Koordination und das Krisenmanagement von Dieter Schweizer betonte.

 

Dieser wiederum ist überzeugt, dass von einem Erinnerungskonzept der Universität Wien als solches durchaus die Rede sein kann. Schweizer ist davon überzeugt, dass man jetzt nicht zum business as usual übergeht, da auch 2016 weitere Veranstaltungen geplant sind, und auch in den folgenden Jahren immer wieder Gelegenheit sein wird, sich kritisch mit der Universität und ihrer Geschichte zu beschäftigen. „Es wäre falsch, zur Tagesordnung überzugehen, denn es kommt eine Generation, die das nicht einmal von den Großeltern gehört hat.“20 Laut Schweizer sei das nicht nur seine Privatmeinung. Rektor Engl habe bei allen Veranstaltungen betont, dass sich die Uni auch wenn es schmerzvoll für das Selbstverständnis sein kann mit Bestimmtheit ihrer Vergangenheit stellt und weiter stellen wird. Die Arbeit sei aber noch lange nicht abgeschlossen. Es werden endlich Büsten – eine traditionelle Gedenkform – von Wissenschaftlerinnen im Arkadenhof aufgestellt, darunter auch einige jene zahlreicher Jüdinnen, die vertrieben wurden. „Das war bürokratisch schwierig, denn man musste erst zahlreiche Bewilligungen einholen, da der Arkadenhof unter Denkmalschutz steht“ erinnert sich Schweizer, „aber wir haben es durchgesetzt und auch erkleckliche Summen in die Hand genommen.“21 Die Rektorenfasten (Marmortafeln in der Aula mit den Namen der Rektoren) enthalten auch die Namen jener Rektoren, die Austrofaschisten oder Nationalsozialisten waren. Letztere sollen in naher Zukunft von Friedrich Stadler kontextualisiert werden. „Das Forum Zeitgeschichte und das Institut Wiener Kreis machen weiter, das sind wichtige, von der Universität Wien finanzierte Institute, die bedeutende Arbeit leisten“, weiß Schweizer, um dann mit einem Ausblick zu schließen: „Es kommt das nächste Jubiläum 20 Jahre Uni Campus, da wird es wieder Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit geben, mit neuen Konzepten, aber da bin ich dann endgültig in Pension…“22

 

Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen: Neben fachlich wie didaktisch gelungenen Ausstellungen kann man der Universität Wien als Institution ein Quantum Kritik an der Vermittlung der Inhalte nicht ersparen. Auch wenn die Einwände der ÖH an manchen Punkten überzogen erscheinen, .ist ihnen insofern zuzustimmen als es verabsäumt wurde, in Politik und Gesellschaft auf die prekären Verhältnisse an der Universität Wien aufmerksam zu machen. Im Vergleich zu den 600 und 625 Jahresfeiern ist jedenfalls ein signifikanter Fortschritt festzustellen; wunschlos glücklich sei man aber nicht. Unisono wird ein fortschrittliches Weitermachen propagiert. Aber die Universität hat tatsächlich bald die Möglichkeit, es auch besser – im Sinne von präziser und aufmerksamer – zu machen, denn die nächsten Jubiläen kommen, wie Dieter Schweizer sagt, bereits auf uns zu.

 

Thomas Varkonyi

Historiker und Journalist; zuletzt publiziert: Kulturhistorische Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen in Ungarn. In: juridikum. Zeitschrift für Kritik/Recht/Gesellschaft. Heft 1/2016

 

Fußnoten

 

1 www.univie.ac.at/650/das-jubilaeumsjahr-2015/die-jubilaeumskampagne/ (26.01.2016).

2 Vgl. Johanna Holzner, Die Erinnerungskultur der Universität Wien. Gedenken an die Zeit von 1933 bis 1945, in: Österreichischen HochschülerInnenschaft, Hg., Österreichische Hochschulen im 20. Jahrhundert. Austrofaschismus, Nationalsozialismus und die Folgen, Wien 2013, 392–402.

3 Vgl. Julia Rüdiger, Dieter Schweizer, Hg., Stätten des Wissens. Der Weg der Universität Wien entlang ihrer Bauten 1365a–2015, Wien 2014.

4 Interview mit Dieter Schweizer (01.02.2016).

5 Ebd.

6 Im Ausstellungsteam waren Linda Erker, Susanne Gmoser, Michael A. Mathiaschitz, Roman Pfefferle, Herbert Posch, Klaus Taschwer, Stefan Wedrac.

7 Interview mit Thomas Olechowski (25.01.2016).

8 Interview mit Franz Stephan Meissel (26.01.2016).

9 Interview mit Thomas Olechowski (25.01.2016).

10 Interview mit Franz Stephan Meissel (26.01.2016).

11 Vgl. Herbert Posch, Markus Stumpf, Linda Erker, Oliver Rathkolb, Hg., Vom AKH zum Uni-Campus. Achse der Erinnerung, Wien 2015.

12 Vgl. Christoph Limbeck-Lilienau, Friedrich Stadler, Der Wiener Kreis. Texte und Bilder zum logischen Empirismus, Wien 2015.

13 Friedrich Stadler, Einleitung. Außen- und Inneneinsichten zum Wiener Kreis, in: Christoph Limbeck-Lilienau, Friedrich Stadler, Der Wiener Kreis. Texte und Bilder zum logischen Empirismus, Wien 2015, 11–30, hier: 24f.

14 Vgl. Friedrich Stadler, Hg. im Namen der Universitären Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Universitätsgeschichte, insbesondere im Rahmen des 650-Jahr-Jubiläums und des Forums Zeitgeschichte der Universität Wien (Katharina Kniefacz und Herbert Posch), 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert, in 4 Bänden, Wien 2015.

15 Interview mit Friedrich Stadler (28.01.2016).

16 Interview mit Meta Niederkorn-Bruck (20.01.2016).

17 Vgl. Werner Hanak-Lettner, Hg., Die Universität. Eine Kampfzone, Wien 2015.

18 http://www.oeh.univie.ac.at/650-jahre (10.03.2016).

19 Interview mit Werner Hanak-Lettner (28.01.2016).

20 Interview mit Dieter Schweizer (01.02.2016).

21 Ebd.

22 Ebd.