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Oranienburg- Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen


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Oranienburg- Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Geschichte der Institution

 

Der Lagerbereich des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen wurde nach der Befreiung von der Sowjetarmee als Kaserne genutzt und die Baracken sowie Gebäude größteils abgerissen. 1961 wurde die Gedenkstätte eröffnet und seit 1993 ist diese Teil der Stiftung Brandenburgischer Gedenkstätten.

 

Hauptaufgabengebiete der Institution

 

Pädagogische Abteilung:

Die Ausstellungen verfolgen ein dezentrales Konzept, um den Besucherinnen und Besuchern eine so authentisch wie mögliche Erfahrung zu bieten. Insgesamt gibt es also dreizehn Dauerausstellungen, die in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind, die sich auf dem Gelände des ehemaligen KZs befinden. Es werden auch regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt. Der Fokus der Ausstellungen ist sehr breit und erfassen sämtliche Phasen des ehemaligen KZs Sachsenhausen, die Zeit der Anlage als sowjetisches Speziallager sowie die Zeit als Gedenkstätte während der DDR. Das Bildungsangebot bietet SchülerInnen und LehrerInnen sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers und dessen Nachnutzung auseinanderzusetzen. Jugendgruppen und Schulklassen können in der Internationale Jugendbegegungsstätte nächtigen.

 

Das Archiv und die Bibliothek konzentrieren ihre Bestände auf Nationalsozialismus allgemein und das KZ Sachsenhausen im Besonderen, des Weiteren auf Gedenkstättenpädagogik und die sowjetische Besatzungszeit.

 

Hauptaufgabengebiete des_der Gedenkdienstleistenden

 

  • Unterstützung der pädagogischen Abteilung bei den Workshops und Seminaren
  • Betreuung von Jugendgruppen und Schulklassen (Internationale Jugendbegegnungsstätte)
  • Begleitung der Gruppen durch die Ausstellungen
  • Mitarbeit im Büro und Bibliothek (gewöhnliche Bürotätigkeiten)

 

Hauptanforderungen an die_den Gedenkdienstleistende_n

• Selbstständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfreudigkeit, Teamfähigkeit

• Flexibilität: Es liegt im Wesen der Jugendarbeit, dass dabei oft unberechenbare Herausforderungen entstehen, auf die in professioneller und sachlicher Weise eingegangen werden sollte.

• Jugendarbeit: Der Wille, mit Jugendlichen ab 15 Jahren zu arbeiten, sollte unbedingt vorhanden sein, da die Arbeit mit Jugendlichen durchaus genauso fordernd sein kann, wie der organisatorische Teil.

 

Wohnungsbedingungen und Lebenshaltungskosten

 

Wohnung muss selbst organisiert werden, die Mieten sind relativ günstig aber steigend. Essen, Trinken und Freizeitvergnügen sind günstig und vielfältig.

 

Literaturhinweise:

 

  • Günter Morsch, Die Konzentrationslager-SS 1936-1945. Exzess und Direkttäter im KZ Sachsenhausen eine Ausstellung am historischen Ort, Berlin 2016
  • Günter Morsch, Von der Erinnerung zum Monument. Die Entstehungsgeschichte der nationalen Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen, Berlin 2001
  • Günter Morsch, Mord und Massenmord im Konzentrationslager Sachsenhausen. 1936-1945, Berlin 2005
  • Wolfgang Benz, Der Holocaust, München 2014
  • Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Sachsenhausen, Buchenwald, München 2006
  • Peter Longerich, Politik der Vernichtung, München-Zürich 1998

 

Kontakt:

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen – Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Straße der Nationen 22

6515 Oranienburg

www.stiftung-bg.de/gums/de/