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Berlin-Gedenkstätte Deutscher Widerstand


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Berlin- Gedenkstätte Deutscher Widerstand



Widmer Emil

Geschichte der Institution

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand befindet sich in Berlin im sogenannten Bendlerblock. Der Komplex wurde zwischen 1914 und 1918 errichtet und war Sitz des Reichsmarineamtes und nach 1918 Sitz der Reichswehrführung. 1938 wurde der Gebäudekomplex erweitert und in dessen zog der Oberbefehlshaber des Heeres die Räumlichkeiten. Am 20. Juli 1944 verübte Oberst Claus Schenk von Stauffenberg, Stabschef des Allgemeinen Heeresamtes, im „Führerquartier Wolfschanze“ bei Rastenburg (Ostpreußen) ein Attentat an Hitler, das scheiterte und der in Gang gesetzte Staatsstreich missglückte. In derselben Nacht wurden Stauffenberg und drei weitere Personen im Innenhof des Gebäudes erschossen. Am 20. Juli 1967 beschloss auf Anregung von überlebenden WiderstandskämpferInnen und ihrer Angehörigen der Senat von Berlin die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte.

 

Hauptaufgabengebiete der Institution

Die zentrale Aufgabe der Gedenkstätte Deutscher Widerstand liegt in der Vermittlung über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und in einer Forschungsstelle „Widerstandsgeschichte“ im Fachbereich Politische Wissenschaft. Bereits ein Jahr nach der Gründung wurde eine ständige Ausstellung in drei historischen Räumen der Gedenkstätte eröffnet. 1989 wurde die gesamte Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ eröffnete, welche 2014 eine Neugestaltung erfuhr. In regelmäßigen Abständen werden auch Wanderausstellungen gezeigt. Die Gedenk- und Bildungsstätte bietet ein breit gefächertes historisch-politisches Angebot aus Führungen, Workshops und Seminare an. Somit wird eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit Widerstandsaktivitäten einzelner Menschen und Gruppen sowie über deren Motive und Ziele ermöglicht. Zielgruppe des Bildungsprogramms sind Jugend-, Schul- und Erwachsenengruppen sowie MultiplikatorInnen.

 

Hauptaufgabengebiete des/der Gedenkdienstleistenden

·         Unterstützung der historisch-politische Bildungsprogramms bei den Workshops und Seminaren

·         Mitarbeit an der Vorbereitung von historischen Ausstellungen

·         Erstellung von Begleit- und Seminarmaterialien

·         Mitwirkung bei temporären Projekten

·         Unterstützung bei Recherchen, Textproduktion und Datenbanken

·         Mitarbeit bei Veranstaltungen

·         Unterstützung im Bibliotheksbereich

 

Hauptanforderungen an die Gedenkdienstleistende/den Gedenkdienstleistenden

Interesse am Arbeiten in der historisch-politischen Bildung und Bereitschaft sich mit der Thematik Holocaust sowie dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus detaillierter auseinanderzusetzen. Wichtig ist noch selbstständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfreudigkeit und Teamfähigkeit.

 

Wohnungsbedingungen und Lebenshaltungskosten

Wohnung muss selbst organisiert werden, die Mieten sind relativ günstig aber steigend. Essen, Trinken und Freizeitvergnügen sind günstig und vielfältig.

 

Literaturhinweise:

Publikationen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wolfgang Benz, Der Holocaust, München 2014

Wolfgang Benz, Der deutsche Widerstand gegen Hitler, München 2014

Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hg.), Stauffenberg und die „Operation Walküre“. Das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944, Berlin 2016

Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hg.), Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2013

 

Kontakt:

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13 - 14
Eingang über den Ehrenhof
D-10785 Berlin-Mitte

www.gdw-berlin.de/home/

 

 

 


Direkter Kontakt zum aktuellen Gedenkdienstleistenden

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